1.000 Euro einfach weg! Finanzdesaster bei „Hartz und herzlich“
Die neuen Folgen der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ lassen Zuschauer mit den Köpfen schütteln. Besonders Brigittes Naivität sorgt für Frust: Die Rentnerin und Ex-Bürgergeld-Empfängerin kaufte online für 1.000 Euro ein Auto. Auf einen Check-up durch einen Profi verzichtete sie. Es kam, wie es kommen musste.

„Ich könnte nur noch in der Ecke sitzen und heulen“, erzählt die Rostockerin verzweifelt. Eigentlich wollte sie mobiler sein, doch jetzt ist der Autokauf zum Desaster geworden.
Der 20 Jahre alte Gebrauchtwagen hat nicht nur quitschende Türen, sondern auch einige Mängel: Die Kupplung ist kaputt, ein Gurt funktioniert nicht, die Bremsen sind in einem bedenklichen Zustand und die Fensterheber sind defekt.
„Hartz und herzlich“-Brigitte ist pleite – Ex-Bürgergeld-Empfängerin zahlt 1.000 Euro für kaputtes Auto
„Wenn ich jetzt einen TÜV machen müsste, komm ich nicht durch“, erzählt Brigitte bei „Hartz und herzlich“ nach einem Besuch in der KfZ-Werkstatt. Die Kosten für die Reparatur sind für sie nicht machbar: „Er hat mir ganz offen gesagt, die Kupplung kostet bis 800 Euro, die Bremsen 500 bis 600 Euro, plus die Kleinigkeiten.“
Es ist ein Drama, schon die 1.000 Euro für den bloßen Autokauf waren eine riesige Investition für die ehemalige Sozialhilfe-Empfängerin – noch einmal über 1.000 Euro für Reparaturen kann sie nicht aufbringen.
„Die Reparatur kann ich mir nicht leisten“, erzählt sie verzweifelt. Brigitte hatte der Verkäuferin im Internet geglaubt, dass der Wagen einwandfrei wäre – dass sie es nicht kontrolliert hat, rächt sich jetzt.
Trotzdem will sie versuchen, das Auto zurückzugeben und ihr Geld wiederzubekommen. „Heute werde ich erstmal die Frau anschreiben, von der ich den Wagen herhabe, und ihr erklären, dass es ein voller Reinfall war – für sie genauso wie für mich!“ Ob es für die Verkäuferin auch ein Reinfall ist, ist fraglich.
Immerhin müsste Brigitte rechtlich gegen sie vorgehen, wenn sie ihr Geld wiederhaben möchte. Dabei hat die „Hartz und herzlich“-Protagonistin schon Probleme mit ihrem Vermieter, die sie klären muss. Jetzt kommt auch noch das Auto dazu.
„Wenn ich Pech habe, muss ich den Wagen verschrotten“, stellt sie resigniert fest. Der Wagen hat zwar noch ein gültiges TÜV-Siegel, allerdings nur noch wenige Monate. Für Brigitte steht fest: Sie hat sich mit dem Autokauf keinen Gefallen getan.




