3 Jahre gespart: Beate will in den Urlaub fliegen! 🏝️🤩 | Hartz und herzlich
Beates großer Traum vom ersten Urlaub – und wie Mel, Nana und Reiseprofi Chris ihn möglich machen
Für viele Menschen, die von Bürgergeld leben, ist ein richtiger Urlaub kaum vorstellbar. Auch für Beate schien eine Reise lange unerreichbar – doch sie hat sich ihren Wunsch hart erarbeitet: Bei jeder Gelegenheit legte sie ein wenig Geld beiseite, immer mit dem festen Ziel vor Augen, eines Tages tatsächlich verreisen zu können. Und nun scheint dieser Traum Wirklichkeit zu werden.
Während in Mannheim Mel und ihre beste Freundin Nana mit Mels Sohn Elias unterwegs sind, wird klar: Die beiden planen einen Urlaub. Und zwar nicht irgendeinen – es soll ein Familienurlaub in der Türkei werden.

Spontan hat auch Beate entschieden, mitzukommen. UnterstĂĽtzung erhalten sie von Chris, einem Reiseexperten, der genau weiĂź, wie man das beste Angebot aus dem Chaos zahlloser Optionen herausfiltert.
Im Reisebüro geht es direkt los. Mel erklärt, dass sie bereits eine Reise mit Chris gebucht hatten und nun gemeinsam mit Elias noch einmal los möchten.
Wichtig ist vor allem Flexibilität: Sie sind offen für verschiedene Flughäfen, darunter Köln-Bonn, das oft besonders günstige Verbindungen bietet.
Chris kennt alle Tricks – und erklärt geduldig, warum manche Flughäfen oder Uhrzeiten viel günstiger sein können.
Besonders Köln-Bonn punktet mit guten Flugzeiten: Statt frühmorgens oder spätabends zu fliegen und zwei Tage zu verlieren, kann man dort zu Zeiten starten, die den Urlaub effektiv verlängern.
Bei der Hotelauswahl zeigt Chris mehrere Optionen. Er weist darauf hin, dass Hotels direkt am Strand meist teurer sind, während ein kurzer Fußweg von 200 Metern viel Geld sparen kann. Für Mel und Nana kein Problem. Wichtig ist ihnen ein Familienzimmer für alle vier – Mel, Nana, Elias und Beate.
Nach einigen Vorschlägen kristallisiert sich schließlich ein Favorit heraus: Ein großes Familienhotel in Gümüldür bei Izmir – mit direkter Strandlage, vielen Freizeitmöglichkeiten, Restaurants, Minigolf und einem riesigen Aquapark. „Da kann man rutschen, bis der Arzt kommt“, schwärmt Chris. Alle vier sind sofort begeistert.
Doch bevor etwas gebucht werden kann, muss Beate einbezogen werden. Zurück in den Benz-Baracken laden Mel und Nana sie ein, alle Angebote gemeinsam durchzugehen. Anfangs wirkt Beate vorsichtig, fast skeptisch – schließlich ist dies ihr erster Urlaub überhaupt.
Doch als sie die Bilder des Hotels sieht, die Rutschen, den Strand und die komfortablen Zimmer, beginnt sie langsam zu lächeln.
Besonders überzeugt sie der Reisezeitraum: Abflug um 0:20 Uhr, sodass der erste Tag komplett zur Verfügung steht, und Rückflug erst kurz vor Mitternacht – echte sieben volle Urlaubstage.

Schließlich stimmt Beate zu – und mit einem Schlag verwandelt sich ihre Zurückhaltung in Vorfreude. „Mein allererster Urlaub“, sagt sie leise, fast ungläubig. Mel und Nana fallen ihr sofort um den Hals. „Das erleben wir zusammen!“, freut sich Mel.
Auch das Thema Finanzierung kommt zur Sprache: Wie lange Beate wohl gebraucht hat, um das Geld anzusparen? „Zwei Jahre ungefähr“, sagt sie.
Am Tisch wird es für einen Moment still. Dann herrscht große Bewunderung. „Ich finde es toll, dass du dir das gönnst“, sagt Nana. Beate nickt.
„Ich habe mir immer vorgenommen, egal wie – ich fahre irgendwann in Urlaub. Und jetzt kann ich es mir ermöglichen.“
Am Ende steht die Entscheidung fest: Sie buchen. Die Vorfreude ist spürbar, die Stimmung gelöst. Mel fasst es perfekt zusammen: „Das wird ein Spaß mit uns!“ Und Beate, die jahrzehntelang nie verreisen konnte, strahlt: „Ich freue mich so. Ich werde es genießen – jeden Moment.“




