Unerwartet tiefgründig! „Bergdoktor“-Star Hans Sigl überrascht mit seinen Lieblingsbüchern!

Bei Dreharbeiten ist Geduld gefragt – lange Wartezeiten gehören zum Alltag eines Schauspielers. Doch während viele Kollegen die Zeit mit dem Scrollen am Handy oder Kaffeetrinken verbringen, nutzt Hans Sigl diese Pausen auf ganz besondere Weise.

Der beliebte TV-Star aus der ZDF-Erfolgsserie „Der Bergdoktor“ hat nämlich eine große Leidenschaft: klassische Literatur.

In einem Interview mit den VRM-Tageszeitungen („Allgemeine Zeitung Mainz“, „Darmstädter Echo“, „Wiesbadener Kurier“) verriet der 50-Jährige, dass ihn vor allem die Werke großer Schriftsteller begleiten.

Ein Zitat von Ödön von Horváth habe für ihn besondere Bedeutung: „Man ist und bleibt allein.“ Dieser Satz, so Sigl, trage ihn durchs Leben – als eine Art stilles Lebensmotto, das ihn sowohl auf als auch abseits des Filmsets inspiriert.

Wenn der gebürtige Österreicher nicht gerade vor der Kamera steht, begibt er sich auf eine ganz andere Bühne: die der Literatur.

In seinen Drehpausen und freien Zeiten tourt er durch Deutschland und liest Werke von Friedrich Hebbel, Ludwig Uhland, Arthur Schnitzler und Thomas Mann.

„Die Klassiker dürfen nicht verstauben und in den alten Gemäuern liegen bleiben“, sagt Sigl mit Nachdruck. „Es sind hochbrisante Geschichten, die auch heute noch eine unglaubliche Relevanz haben.“

Mit dieser Haltung bringt Sigl ein Stück Kultur auf die Bühne, das in der schnelllebigen Medienwelt oft zu kurz kommt.

Seine Lesungen sind kein staubiges Rezitieren alter Texte, sondern lebendige, emotionale Interpretationen, die das Publikum berühren.

Was Hans Sigl so liest – diese Bücher empfiehlt der „Bergdoktor“

Der Schauspieler möchte zeigen, dass klassische Literatur weit mehr ist als Schullektüre – sie erzählt von Liebe, Einsamkeit, moralischen Konflikten und gesellschaftlichen Fragen, die auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

Trotz seiner intellektuellen Leidenschaft bleibt Hans Sigl natürlich für viele untrennbar mit seiner Paraderolle als Dr. Martin Gruber in „Der Bergdoktor“ verbunden.

Dass er im Alltag oft erkannt wird, nimmt er gelassen – zumindest meistens. „Es stört mich nicht, wenn Menschen mich ansprechen“, sagt er, „aber es ist unhöflich, wenn jemand sofort das Handy zückt und einfach ein Foto macht.“ Für ihn gilt eine einfache Regel: „Erst grüßen, dann fragen, dann fotografieren.“

Diese Bodenständigkeit, gepaart mit einer tiefen Liebe zur Kunst, macht Hans Sigl zu einem der sympathischsten Schauspieler im deutschsprachigen Raum.

Ob als charmanter TV-Arzt oder als leidenschaftlicher Literaturvermittler – Sigl zeigt, dass man auch im Rampenlicht die Ruhe, Tiefe und Nachdenklichkeit eines echten Künstlers bewahren kann.

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