Händler will „Bares für Rares“ unterbrechen „Müssen eine Pause einlegen“
Bares für Rares: Unspektakuläre Schachtel – unglaublicher Inhalt! Brosche sorgt für Rekordpreis im Studio
Seit 2013 begeistert Bares für Rares Millionen Zuschauer und hat sich zu einer der beliebtesten ZDF-Sendungen entwickelt.
Der Erfolg liegt im einzigartigen Mix aus schlagfertigen Händlern, spannenden Expertisen und überraschenden Fundstücken. In der aktuellen Folge sorgt nun ein Schmuckstück für pure Fassungslosigkeit – und für einen Verkaufspreis, der alle Erwartungen sprengt.
Marianne und Sven Kübler aus Hahn reisen mit einer kleinen, unscheinbaren Schachtel ins Pulheimer Walzwerk. Doch der Inhalt hat es in sich: eine kunstvolle Brosche mit üppigem Brillantbesatz – ein Erbstück mit Geschichte.

Schon beim Öffnen der filigranen Schmuckschatulle ist Moderator Horst Lichter hin und weg. Expertin Heide Rezepa-Zabel beschreibt die Dose begeistert als „kleine Truhe“ und spricht von einem Moment voller Magie. Schnell wird klar: Hier liegt kein gewöhnliches Accessoire auf dem Tisch.
Die Brosche stammt aus einer besonderen Zeit – und aus einer besonderen Familie. Svens Großvater war einst Leiter eines Kaufhauses in Paris, wo er seine spätere Frau kennenlernte. Zur Geburt ihrer Tochter am 11. März 1922 schenkte er ihr dieses edle Schmuckstück – gefertigt vom renommierten Hofjuwelier Heinrich Bleie.
Auch Rezepa-Zabel kann die Datierung bestätigen: Der Stil passe perfekt in die Jahre zwischen 1910 und 1925, eine Epoche, in der Handwerkskunst und Eleganz noch Hand in Hand gingen.
Besonders beeindruckend: Die Brosche ist mit 6,67 Karat Brillanten besetzt – prachtvoll, selten und außergewöhnlich. Außerdem lässt sie sich vielseitig tragen: klassisch als Brosche oder auch als Anhänger – ein Detail, das den Wert weiter erhöht.
Marianne und Sven hatten auf 2.500 bis 3.000 Euro gehofft – eine vorsichtige, realistisch geglaubte Einschätzung. Doch Rezepa-Zabel lässt sie sprachlos zurück:
„Der Marktwert liegt eher zwischen 7.000 und 8.000 Euro.“
Ein Moment, der sogar für die erfahrene Expertin außergewöhnlich ist – und für gespannte Gesichter im Händlerraum sorgt.
Als die Brosche kurz darauf präsentiert wird, herrscht dort elektrisierte Stimmung. Wolfgang Pauritsch scherzt, er müsse „erst mal zur Bank laufen“, während Elke Velten-Tönnies begeistert ausruft: „Unglaublich – was für ein Stück!“
Das Startgebot fällt mit 3.000 Euro ungewöhnlich hoch aus, und schon nach wenigen Sekunden entwickelt sich ein hitziges Bieterduell.
Die Gebote klettern in rasantem Tempo – 4.000 … 5.000 … 6.000 Euro. Schließlich macht Julian Schmitz-Avila ernst: Mit 6.300 Euro sichert er sich das Schmuckstück – und zahlt, wie es sich für moderne Zeiten gehört, per Sofortüberweisung.
Für Marianne und Sven ist es ein Moment zwischen Unglauben und Freude. „Damit haben wir nie gerechnet“, sagt Marianne strahlend. Aus einem Erbstück, das jahrelang in der Familie aufbewahrt wurde, wird plötzlich ein kleiner Schatz, der für Aufsehen sorgt.
Die Brosche der Familie Kübler steht exemplarisch für das Erfolgsrezept von Bares für Rares: Objekte mit Geschichte, Handwerkskunst und emotionaler Tiefe, die Generationen verbinden.
Für die Händler war es ein Highlight, für die Verkäufer ein unverhoffter Geldregen – und für die Zuschauer ein weiterer Beweis, warum diese Sendung seit über einem Jahrzehnt so fasziniert.




