„Bares für Rares“ Verkäufer weiß zu Multifunktions Schmuckstück schon fast alles

Bares für Rares: Multifunktions-Schmuckstück sorgt für Staunen – Verkäufer erlebt große Überraschung

In der Bares für Rares-Folge vom 13. November sorgt ein außergewöhnliches Schmuckstück für Aufsehen.

Andreas Petschulat aus Essen bringt ein Objekt mit, das nicht nur optisch beeindruckt, sondern gleich mehrere Tragevarianten bietet – ein Fund, der sogar Moderator Horst Lichter hellhörig werden lässt.

Petschulat, 66 Jahre alt und gelernter Versorgungstechniker, hatte das Stück einst für 1.300 Euro ersteigert – eigentlich als Geschenk für seine Frau.

Doch zu Hause kam die Überraschung weniger gut an. Also entschied er sich, das Objekt dorthin zu bringen, wo besondere Raritäten geschätzt werden: ins Bares für Rares-Walzwerk in Pulheim.

Schon beim ersten Blick ist klar: Dieses Schmuckstück ist kein gewöhnliches Accessoire. Gefertigt aus 750er Gold, besetzt mit Saphiren und rund 150 winzigen Brillanten, vereint es handwerkliche Präzision, Eleganz und Vielfalt.

Das Besondere:
Das Schmuckstück lässt sich auf drei Arten tragen –
• als Brosche
• als Anhänger
• oder als Mittelteil eines traditionellen Kropfbandes, wie es in alpenländischer Tracht üblich ist.

Experte Patrick Lessmann, Goldschmiedemeister, zeigt sich beeindruckt. Allein der Goldwert von rund 1.290 Euro sei beträchtlich, betont er. Die vielen kleinen Brillanten seien kunstvoll gefasst, die Verarbeitung extrem fein. Doch ein Detail überrascht selbst den erfahrenen Verkäufer.

Anhand des Fassungsstils vermutet Lessmann, dass das Schmuckstück nicht aus Europa, sondern vermutlich in den 1990er Jahren in Südostasien gefertigt wurde – wahrscheinlich in Bangkok. Workshops dieser Region seien für filigrane Feinarbeit bekannt. „Das wusste ich tatsächlich nicht“, gibt Petschulat verblüfft zu.

Schließlich legt der Experte den Wert auf 1.900 bis 2.000 Euro fest – eine deutliche Steigerung gegenüber dem ursprünglichen Kaufpreis. Mit einem guten Gefühl geht es für den Essener weiter in den Händlerraum.

Dort wartet ein vertrautes Gesicht: Sarah Schreiber, frisch aus der Babypause zurück. Außerdem mit dabei: Wolfgang Pauritsch und Benjamin Leo.

Schon nach wenigen Sekunden sind die Händler begeistert. „Ein Stück, bei dem man sich sattsehen kann“, schwärmt Sarah Schreiber. Sie lobt die farbintensive Gestaltung und den ausgefallenen Look. Petschulat gibt sogar einen Styling-Tipp: „Auf einem schlichten schwarzen Kleid sieht das richtig edel aus.“ Schreiber lacht: „Ich merke schon, ich brauche Sie als Garderobenberater.“

Wolfgang Pauritsch ergänzt eine kreative Idee: Aus dem Mittelteil könne man sogar einen dreifingrigen Cocktailring fertigen – ein echtes Statement-Piece. „Ein Multifunktionsschmuck“, scherzt Schreiber.

Dann wird es ernst: Sarah Schreiber steigt mit 1.600 Euro ein – ein starkes Gebot. Keiner der anderen Händler will so hoch mitgehen. Der Zuschlag geht an sie.

Für Andreas Petschulat ein voller Erfolg. „Ich hatte mir 1.200 Euro erhofft. Jetzt gehe ich sehr zufrieden nach Hause“, sagt er strahlend.

Pauritsch fasst das Objekt lachend zusammen: „Ein Abenteuerspielplatz der Farben.“

Und tatsächlich: Dieses vielseitige Schmuckstück erzählt mehr Geschichten, als man ihm auf den ersten Blick ansieht – und sorgte bei Bares für Rares für einen Moment, den so schnell niemand vergisst.

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