Bares für Rares: Verkäuferin baff – Kamera zeigt mysteriöses Hobby des Mannes

“Im Kameragehäuse befindet sich ein Feuerzeug”, erklärt “Bares für Rares”-Experte Sven Deutschmanek. Hergestellt wurde das Modell seit den 50er Jahren von der japanischen Firma Nikkoh.
“Doch eigentlich war das Feuerzeug nur als Gimmick gedacht”, sagt Deutschmanek. Das Besondere sei die winzige Kamera, mit der unauffällig Fotos gemacht werden konnten. “Die passte überall hin, in jede Brusttasche.” Allerdings waren dazu auch teure Minifilme notwendig.
“Bares für Rares”-Experte zieht Vergleich
70 Euro wünschen sich Mutter und Tochter für das kuriose Stück. Experte Deutschmanek nennt eine etwas größere Preisspanne.
“Die Kamera ist nicht so hochwertig wie eine Minox”, sagt der Sachverständige. Da sie jedoch noch funktioniere und in einem guten Zustand sei, könne die Feuerzeugkamera zwischen 60 und 100 Euro bringen. Doch was sind die Händler bereit zu zahlen?
“Ich wusste nicht, dass mein Mann so eine Kamera besaß”, erklärt Wiedenhoff den erstaunten Händlern. “Er hatte in den 80er Jahren eine Privatdetektei”, vermutlich habe er sie dafür angeschafft, mutmaßt die Witwe.
Walter “Waldi” Lehnertz startet mit seinen obligatorischen 80 Euro. Doch auch Christian Vechtel ist an der Minikamera interessiert. Für 120 Euro erhält er den Zuschlag.
Die beiden Verkäuferinnen sind glücklich. Der Zufallsfund bringt mehr ein als erhofft. “Das kommt den Enkeln zugute”, sagt Wiedenhoff.




