„Bares für Rares“ Susi kauft glänzenden Aquamarin – doch etwas irritiert sie
Bares für Rares: Susi Steiger jagt einen Aquamarin – und plötzlich steht eine Reise nach Brasilien im Raum
Wer Bares für Rares kennt, weiß: Wenn Schmuck im Spiel ist, erwacht Susi Steiger zum Leben.
Mit geschultem Blick, messerscharfer Expertise und einer Entschlossenheit, die ihresgleichen sucht, hat sie sich längst den Ruf der „Königin der Edelsteine“ erarbeitet. Und in der aktuellen Folge beweist sie einmal mehr, warum selbst ihre Händlerkollegen bei funkelnden Stücken nervös werden.
Dieses Mal fällt ihr Blick auf einen Stein, der nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch ein geografisches Geheimnis in sich trägt: ein prachtvoller Aquamarin, der am Ende sogar eine unerwartete Frage aufwirft – und die Möglichkeit einer Reise nach Südamerika.

Ein Schatz aus Familienbesitz – modern, klar, beeindruckend
Verkäuferin Laura Wilden betritt das Walzwerk mit einem simplen Wunsch:
„Alles ab 1000 Euro macht mich glücklich.“
Doch was sie dabeihat, übertrifft dieses Ziel schon nach wenigen Sekunden.
Unter dem Studiolicht entfaltet der rechteckige Aquamarin seine ganze Strahlkraft – modern gefasst im Art-Déco-Stil der 80er und 90er Jahre, eingefasst in kühlem Platin, schlicht, aber eindrucksvoll.
Expertin Heide Rezepa-Zabel legt sofort ihre fachliche Präzision an den Tag:
„18 Karat. Exakt geschliffen. Das ist schon eine Ansage!“
Sie erkennt zudem Hinweise auf Brasilien, dem Ursprungsland vieler hochklassiger Aquamarine.
Ihre Schätzung: 2200 bis 2400 Euro – weit mehr, als Laura zu hoffen gewagt hatte.
Im Händlerraum: Susi wittert Jagdinstinkt
Sobald Laura die Händlertheke ansteuert, ist klar, wem dieses Objekt in die Hände spielen wird.
Susi Steiger, deren Augen sofort aufleuchten, als sie den Stein berührt.
Sie prüft Schliff, Reinheit, Farbe – und steigt ohne Zögern ins Bietergefecht ein.
Es wird taktiert, überboten, getestet. Doch am Ende gilt wie so oft:
Wo Schmuck ist, gewinnt Susi.
Für 1700 Euro geht der Stein in ihren Besitz über.
Laura verlässt den Raum strahlend – und Susi mit einem neuen Glanzstück für ihre Kollektion.
Der Moment danach: Ein Grünstich und eine große Frage
Nach dem Deal betrachtet Susi den Aquamarin gemeinsam mit Horst Lichter noch einmal ganz genau.
Da fällt ihnen ein Detail auf, das die Geschichte plötzlich auf ein neues Level hebt:
➡️ Ein leichter Grünstich – selten, mysteriös, wertsteigernd.
„Susi, siehst du das?“, fragt Horst.
Die Juwelierin kneift die Augen zusammen, überlegt – und sagt dann einen Satz, der die Fans aufhorchen lässt:
„Da könnte ein bisschen Santa Maria drin sein. Das müsste man überprüfen.“
Santa-Maria-Aquamarine gehören zu den heiligsten Gralen der Edelsteinwelt:
Tiefblau, extrem selten, berühmt, teuer – und nur in einer legendären Mine in Brasilien zu finden.
Kurz darauf folgt der Satz, halb Scherz, halb Ernst:
„Wir müssen dahin fliegen und gucken, ob es ähnlich ist.“
Ein spontaner Moment – aber einer, der zeigt, wie leidenschaftlich Susi für ihre Arbeit brennt.
Ein Stein voller Möglichkeiten
Ob der Aquamarin tatsächlich aus der berühmten Santa-Maria-Mine stammt, bleibt offen.
Doch allein der Verdacht macht aus dem Deal eine Geschichte mit offenem Ende – und viel Raum für Träume.
Eines ist sicher:
Dieser Aquamarin wird Susi Steiger noch eine ganze Weile beschäftigen.
Vielleicht beginnt seine nächste Reise genau dort, wo sein Ursprung liegen könnte – unter der Sonne Brasiliens.




