Rentnerin kommen bei „Bares für Rares“ bei Gold-Verkauf die Tränen
Köln – In der Folge der beliebten ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ mit Moderator Horst Lichter vom 1. Dezember bringen die langjährigen Freundinnen Ingrid Maddaus und Romy Braun aus Hürth und Köln ein goldenes Bettelarmband mit Anhängern zum Verkauf in das Walzwerk in Pulheim.

Und alles erinnert dabei irgendwie an die „Bares für Rares“-Folge vom 18. August 2025. Damals schossen einem Ehepaar aus Hessen in der beliebten TV-Sendung die Tränen in die Augen. Ihr Gold-Schmuck aus dem Iran hatte lange in der Schublade gelegen. Dann wurden sie von dessen Wert total überrascht.
Rentnerin kommen bei Bares für Rares die Tränen vor Freude
In der am 1. Dezember ausgestrahlten Sendung geht es Ingrid Maddaus fast genauso. Ihr Ex-Mann hatte ihr das Bettelarmband zur Verlobung im Jahr 1965 geschenkt. Ein solches Armband besteht aus Kettengliedern und wird am Handgelenk getragen, um kleine Anhänger zu befestigen.
Diese Anhänger, wie in diesem Fall ein Kreisel, eine Erdkugel, ein Herz, ein Bergkristall, ein Auto, ein Fisch, ein Würfel und ein kleiner Nofretete-Kopf, erinnern oft an besondere Personen, Daten oder Orte. Der Name Bettelarmband rührt vermutlich daher, dass die Bestandteile vom Träger sozusagen von anderen Personen erbeten wurden.
Das Schmuckstück sei „ganz typisch für die 1960er Jahre! Man möchte den eigenen Wohlstand vorführen“, erklärt Kunsthistorikerin Heide Rezepa-Zabel. In ihrer Expertise führt die Kunstsachverständige aus Berlin aus, dass das Kordelband des Objekts aus 585er Gold ist, genau wie die meisten Anhänger. Drei Anhänger sind aber aus 750er Gold.
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Den Zustand des Armband aus Gold befindet die Expertin als sehr gut. Dann äußert sich die Verkäuferin aus Nordrhein-Westfalen zu ihrem erwünschten Preis für das Armband. „Ich möchte es gut aufgehoben wissen und habe so an 250 Euro gedacht“, sagt Ingrid Maddaus.
Vielleicht hat die Verkäuferin eines zumindest nicht so stark dabei beachtet: Der Wert von Gold hat in den vergangenen 60 Jahren stark zugenommen.
Der Goldpreis lag in den 1960er Jahren bei etwa 30 US-Dollar pro Feinunze, was heute einem Wert von etwa 400 pro Unze entspricht, wenn man die Inflation berücksichtigt. Der heutige Goldpreis für eine Feinunze beträgt 4200 US-Dollar.
In Folge dessen gibt Heide Rezepa-Zabel den Goldwert den Bettelarmbands mit 3300 Euro an. Ingrid Maddaus schießen dabei vor Freude die Tränen in die Augen. Moderator Horst Lichter nimmt die Verkäuferin daraufhin in den Arm und hält ihre Hand. „Damit hätte ich nie gerechnet“, sagt die Rentnerin aus Hürth bei Köln.

Letztlich schätzt die Expertin den Wert des Objekts auf 3500 bis 3600 Euro. „Ohh, danke!“, kann Ingrid Maddaus nur noch schluchzen. „Ich glaube, jetzt mich ich mich festhalten“, sagt sie und greift nach dem Arm ihrer Freundin Romy Braun, die sie zur Expertise begleitet.
Im Händlerraum sind dieses Mal Elisabeth Nüdling aus Fulda und der neue Händler Ferdinand Resul Adanir nicht dabei, dafür aber Sarah Schreiber, die nach einer langen Babypause bei „Bares für Rares“ zurückkehrte und Anaisio Guedes, der seit 2024 dabei ist. Sarah Schreiber startet mit einem Gebot von 3000 Euro – und bekommt am Ende für 3500 Euro den Zuschlag.
Verkäuferin verabschiedet sich ungläubig von „Bares für Rares“
Damit erzielt Ingrid Maddaus das Vierzehnfache ihres Wunschpreises. „Unfassbar! Ich kann es immer noch nicht glauben“, reagiert die Rheinländerin. „Ich glaube, so viel Geld hatte ich noch nie in den Händen“, verabschiedet sich die frühere Chefsekretärin in der „Bares für Rares“-Sendung.








