„Hochzeit auf den ersten Blick“ „Wir beenden das hier“ – Paar bricht Experiment vor dem Finale ab
Hochzeit auf den ersten Blick: Das tragische Ende von Maren und Frank – Vom Traumpaar zum emotionalen Zusammenbruch
Sie galten als eines der hoffnungsvollsten Paare der Staffel – Maren (60) und Frank (61). Zwei Menschen, die mitten im Leben stehen, voller Energie, Humor und Lebenserfahrung. Schon früh waren sich die Experten sicher: Dieses Match hat Potenzial. Und tatsächlich – zwischen den beiden funkte es sofort. Ihr Lächeln, ihr Umgang, ihre Gespräche – alles wirkte leicht, vertraut und überraschend harmonisch. Doch in Folge 8 zeigt sich, wie trügerisch der erste Eindruck sein kann.
Bei den sogenannten „Herzenstagen“ in Südtirol sollen die frisch verheirateten Paare unter der Anleitung der Experten tiefer in ihre Beziehung eintauchen – offen, ehrlich, reflektiert. Doch bei Maren und Frank passiert das Gegenteil. Die anfängliche Nähe kippt in Distanz.

Während einer Gruppenübung bricht die angespannte Atmosphäre völlig auf. Frank wird von seinen Emotionen überwältigt und beendet das Gespräch abrupt. Die Experten Sandra Köldorfer, Markus Ernst und Beate Quinn versuchen zu vermitteln – doch der Riss ist bereits da.
Im anschließenden Einzelgespräch spricht Maren über das, was sie zunehmend belastet: Sie fühle sich eingeengt. Der Rhythmus der Nähe, den Frank suche, sei für sie zu intensiv. Frank wiederum empfindet ihre Zurückhaltung als Ablehnung. Beziehungsexpertin Beate Quinn bringt es nüchtern auf den Punkt: „Ihre Nähebedürfnisse passen nicht zusammen.“ Frank braucht Bestätigung, Zuneigung und körperliche Verbundenheit – mehr, als Maren in dieser frühen Phase geben kann.
Doch das ist nicht das einzige Problem. Die beiden haben nie wirklich über ihre früheren Beziehungen gesprochen – ein entscheidendes Versäumnis. Ohne dieses Fundament fehlt das Verständnis für die Ängste, Grenzen und Bedürfnisse des anderen. Die Experten sehen noch Hoffnung, doch Frank sieht keine Basis mehr. Er fühlt sich nicht gehört, nicht verstanden, und vor allem: kritisiert – über Dritte statt direkt.
Dann kommt der Moment, der alles beendet. „Mir steht es bis hier. Ich kann das nicht mehr. Ich tue ihr nicht gut. Sie tut mir nicht gut“, sagt Frank mit fester Stimme und zieht die Reißleine. Für Außenstehende wirkt es abrupt, doch für ihn ist es ein Befreiungsschlag – ein letzter Versuch, sich selbst zu schützen.
Für Maren ist der Schock groß. Tränen, Fassungslosigkeit, Wut. „Ich gehe mit einem ganz traurigen und wütenden Gefühl hier. Ich habe etwas anderes von diesem Experiment erwartet“, sagt sie bitter enttäuscht. Besonders verletzt sie, dass Frank aus ihrer Sicht zu früh aufgegeben hat – ohne gemeinsam um Lösungen zu kämpfen.
Das einst so vielversprechende Duo steht nun vor einem Scherbenhaufen. Was mit Hoffnung begann, endete mit Enttäuschung. Unterschiedliche Nähebedürfnisse, unausgesprochene Themen und Kommunikationsprobleme haben ihre Verbindung zerrissen.
Ob Maren und Frank nach den Kameras noch einmal zueinanderfinden, bleibt offen. Doch ihre Geschichte zeigt eindrücklich, dass Liebe auf den ersten Blick zwar entzücken kann – eine Beziehung auf den zweiten Blick aber Mut, Offenheit und Geduld verlangt. Und manchmal reicht selbst das nicht aus.




