„Bares für Rares“ Star kauft asiatische Flöte – unfassbar, was daraus wird
Bares für Rares – Händlerstücke: Wie ein tibetisches Souvenir zur Designerlampe wird
Manchmal beginnt eine außergewöhnliche Geschichte mit einem unscheinbaren Souvenir – und endet mit einem Objekt, das seinen ursprünglichen Wert weit überstrahlt.
Genau das zeigt die Sonderausgabe Händlerstücke von Bares für Rares, in der die ZDF-Händler beweisen, was wirklich in ihnen steckt, sobald die Kameras des Händlerraums ausgehen.
Dann geht es nicht um schnelle Gewinne, sondern um Kreativität, Handwerk und Visionen.

Ein tibetisches Ritualinstrument – und ein Funke Inspiration
In der Ausgabe vom 28. November trifft Händler Christian Fechtel auf ein kleines, farbenfrohes Miniaturinstrument aus Tibet. Für viele wäre es ein hübsches Reiseandenken – nicht mehr. Doch bei Fechtel zündet das Objekt sofort eine Idee.
Die filigranen Cloisonné-Muster, die intensiven Farben und die zarten Blüten zeigen ihm sofort: Das Stück hat Potenzial für etwas Größeres.
Experte Sven Deutschmannek taxiert die Miniaturflöte auf 100 bis 150 Euro – ein solider Wert für ein kunstvoll gestaltetes Ritualinstrument.
Fechtel aber sieht darin keinen Sammlergegenstand, sondern einen Rohdiamanten.
Mit 210 Euro sichert er sich das Objekt – und hat bereits einen Plan:
Die Flöte soll zur Designlampe werden, einer modernen Interpretation traditioneller asiatischer Handwerkskunst.
In Rüdesheim beginnt die Verwandlung
Für die Umsetzung wendet er sich an seine vertrauten Partnerinnen Silvia und Rey aus Rüdesheim, bekannt für Präzision und kreatives Fingerspitzengefühl.
Dort beginnt die Transformation – Schritt für Schritt, wie ein kleines Kunstprojekt:
-
Eine maßgeschnittene Holzplatte wird die Basis.
-
Ein türkiser Lampenschirm nimmt die Farbwelt der Flöte auf.
-
Eine dezente Ablagefläche wird eingefügt.
-
Gebohrt, geklebt, angepasst – jedes Detail sitzt.
Langsam entsteht ein Unikat:
Eine LED-Tischlampe mit Touch-Funktion, harmonischem Farbkonzept und dem Charme fernöstlicher Symbolik.
Als Fechtel das fertige Stück zum ersten Mal sieht, ist er überwältigt:
„Richtig schön. Ich bin begeistert.“
Und tatsächlich – das Ergebnis verbindet Tradition und Moderne auf beeindruckende Weise.
Ein mutiges Investment – und ein offenstehendes Kapitel
Silvia und Rey erhalten 750 Euro für ihre Arbeit.
Fechtel selbst kalkuliert einen späteren Verkaufspreis von rund 1400 Euro – ambitioniert, aber angesichts des einzigartigen Designs nicht unrealistisch.
Ob die Lampe bereits einen Käufer gefunden hat, bleibt offen.
Vielleicht steht sie längst in einem modernen Loft oder wurde ein Geschenk für jemanden, der besondere Stücke liebt.
Vielleicht wartet sie noch auf den Menschen, der genau in dieser Verbindung aus Kultur, Kunst und Kreativität etwas sieht.
Mehr als ein Souvenir – eine Botschaft
Diese Bares für Rares-Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie viel Vision in jedem Händler steckt – und wie aus einem kleinen tibetischen Instrument ein großes Stück Inspiration werden kann.
Sie beweist einmal mehr:
Kreativität kann Dinge verwandeln.
Mut kann Wert erschaffen.
Und manchmal steckt in einem scheinbar gewöhnlichen Objekt ein echtes Einzelstück.




