„Du bist unmöglich“ Horst Lichter rügt „Bares für Rares“ Expertin

Bares für Rares: Geburtstagskind Lukas erlebt Preiswunder – Spieluhr-Schatz bringt fast das Zehnfache

Mit bescheidenen 20 Euro hätten sich Lukas und sein Vater Lorenz in der Donnerstagsfolge von Bares für Rares zufriedengegeben. Doch was die Expertin Annika Rasbach über die mitgebrachte Schatulle zu berichten hatte, übertraf alle Erwartungen – und sorgte sogar für einen kurzen, humorvollen Schlagabtausch mit Moderator Horst Lichter.

Horst Lichter auf Zinne – wegen eines Scherzes

Gleich zu Beginn war Lichter irritiert.

„Ich habe ein Problem“, erklärte er gespielt ernst. Die Händlerin sei angeblich verschwunden – doch Rasbach grinste nur schelmisch.

Sie hatte sich einen Scherz erlaubt. Der böse Blick war schnell vergessen, und es ging an die Expertise.

Ein Familienerbstück mit Geschichte

Lukas präsentierte eine Schmuckschatulle mit integrierter Spieluhr, ein Geschenk seiner Großtante. Zwar sammelt er alte Gegenstände, doch eher Werkzeuge und Gebrauchsobjekte:
„Das passt nicht so in meine Sammlung“, erklärte er.

Horst Lichter konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen:
„Da Schrauben reinzukloppen, wäre doof.“

Rasbach klärte auf: Ursprünglich habe die Kiste die wertvollsten Gegenstände einer Frau beherbergt – Schmuck, Kosmetik, Reiseutensilien. Stilistisch bewege man sich am Rand der viktorianischen Zeit.

Ein Papieretikett verriet zudem den Hersteller:
Ernst Holzweißig aus Leipzig, produziert zwischen 1897 und 1929.

Deluxe-Version – trotz Altersspuren

Das Walzenspielwerk mit 50-tönigem Kamm hatte zwar einen fehlenden Zinken, doch Operettenmelodien waren weiterhin erkennbar. Der Samtbezug war stellenweise abgenutzt, die Messingbeschläge zeigten deutliche Zeitspuren.

Doch Rasbach hatte gute Nachrichten:

„Das war damals eine Deluxe-Version – ein ganz besonderes Stück.“

Die überraschende Expertise: bis zu 200 Euro.
Horst Lichter staunte: „Ui, ehrlich?“ – schließlich war es das Zehnfache des Wunschpreises.

Im Händlerraum: Humor, Bietergefechte und ein Geburtstagsbonus

Die Händler erkannten schnell, was auf dem Tisch stand.
„Ein schmuckes Kästchen“, kommentierte Benjamin Leo Leo.
Daniel Meyer suchte nach Geheimfächern, fand aber keine – dafür entdeckte man gemeinsam die Spieluhr.

Waldi-Leonardz eröffnete mit 80 Euro, Leo Leo zog nach mit 100 Euro, Friedrich Häuser stieg mit 120 Euro ein. Es entwickelte sich ein kleines Bietergefecht, bis Häuser schließlich bei 150 Euro ausstieg.

Daniel Meyer kritisierte die Abnutzungserscheinungen:
„Die ist bespielt.“
Benjamin Leo Leo verteidigte das Stück:
„Das nennt man Tradition!“

Die Händler steigerten sich bis auf 170 Euro – doch dann kam der Moment von Vater Lorenz.
Er erwähnte dezent, dass Lukas Geburtstag habe. Die Stimmung kippte sofort ins Herzliche.

„Ach, Geburtstagskind?“ reagierte Meyer beeindruckt.
Leo Leo grinste und bot 180 Euro – angeblich aber nur mit „Erlaubnis von Waldi“.
Der gab augenzwinkernd sein Okay.
Susanne Steiger kommentierte trocken:
„Der Schatz steht schon direkt vor dir, Leo.“

Leo Leo zahlte 180 Euro und gratulierte Lukas persönlich.

Fast das Zehnfache – und ein glücklicher Käufer

Lukas und Lorenz verließen den Händlerraum mit fast dem Zehnfachen ihres ursprünglichen Preiswunsches.
„Für einen Nachtisch reicht es mindestens“, sagte Lukas fröhlich.

Auch der neue Besitzer war zufrieden:
„Den Schatz finde ich – vielleicht ist er ja schon drin.“

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