“Bergdoktor”-Star Monika Baumgartner: “Der 𝚃𝚘𝚍 ist allgegenwärtig”

“Bergdoktor”-Star Monika Baumgartner spricht in einem Interview offen Ăźber das Älterwerden und den Tod. Die 74-Jährige musste bereits von vielen Weggefährten Abschied nehmen – und erlebte kĂźrzlich einen schmerzhaften Verlust.

Ab dem 8. Januar 2026 läuft die 19. Staffel von “Der Bergdoktor” im ZDF (vorab bereits in der Mediathek). Wie gewohnt ist auch Monika Baumgartner, die seit 2008 die Rolle der Lisbeth Gruber spielt, wieder mit dabei.

In einem Interview mit “t-online.de” sprach die 74-Jährige jetzt offen Ăźber die Endlichkeit des Lebens. Sie werde bald 75, “da ist es logisch, dass man sich damit beschäftigt”.

Besonders bewegt zeigte sich die Schauspielerin vom Verlust langjähriger Weggefährten. “Die Einschläge kommen näher – viele wunderbare Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich jahrelang gearbeitet habe, sind nicht mehr da.”

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Diese Einschnitte machen auch ihr deutlich, “dass man im letzten Teil des Lebens angekommen ist. Je älter man wird, desto mehr wird einem die eigene Endlichkeit klar”.

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Erst vor wenigen Wochen habe sie ihre Katze einschläfern lassen mĂźssen. Das Tier sei 15 Jahre lang ihr treuer Begleiter gewesen. “Das war furchtbar. Der Tod ist allgegenwärtig.

Klar weiß man, dass jeder sterben muss, aber man drĂźckt es oft weg.” Sie bewundere Menschen, die unbeschwert Ăźber den Tod sprechen kĂśnnen, aber sie kenne nur wenige, die das schaffen.

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Bei der Frage, ob sie an ein Leben nach dem Tod glaube, sei sie unentschlossen. “Ich glaube, man darf glauben, was einem hilft. Manchmal denke ich, da gibt es etwas. Dann wieder kommt mir das wie ein Schmarrn vor.”

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Ihre tiefe Verbundenheit mit ihrer “Bergdoktor”-Rolle empfinde sie nicht als einengend, sie habe ausreichend Zeit, auch anderen Projekten nachzugehen. “Ich sehe das nicht als Makel. Wenn man sich damit schwertut, kann man jederzeit aussteigen.

Aber ich bin dankbar, dass ich Teil davon sein darf.” An Ruhestand denke sie derzeit noch nicht, sie liebe ihre Arbeit. “Alle Schauspieler, die ich kenne oder gekannt habe, haben gearbeitet, solange sie konnten. Warum soll ich damit aufhĂśren?” (bearbeitet von vit)

 

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