“Bares für Rares”: Trödel-Drama, Enttäuschungen und Fälschungen

Viele träumen davon, auf dem Dachboden wertvolle Schätze zu entdecken. Doch nicht alles, was glänzt, wird zu Geld. In “Bares für Rares” mussten einige Verkäufer:innen erfahren, dass ihre Kostbarkeiten Fälschungen waren.

Wer glaubt, sein Dachbodenfund sei ein Millionengewinn, erlebt bei “Bares für Rares” oft eine böse Überraschung. Bei über 2.000 Folgen der beliebten ZDF-Show ist so manche Fälschung durch Horst Lichters Hände gegangen.

Bronze? Fehlanzeige!

Jens aus Dorsten hatte große Pläne für seine Reiterfigur: “Die passt perfekt in ein altes Schloss auf den Kaminsims”, schwärmte er.

Doch Expertin Bianca Berding erkannte schnell: Statt Bronze war die Skulptur aus billigem Zinkguss. Zwar trug sie die Signatur der berühmten Gießerei Gladenbeck, doch die war schlicht gefälscht.

“Das ist jetzt aber doof”, bedauerte Lichter, als die Wahrheit ans Licht kam. Für Jens gab es am Ende keine Händlerkarte, die Enttäuschung war groß.

Auch die Fans großer Namen kommen bei den Fakes nicht zu kurz. Verkäuferin Rebecca hatte auf dem Dachboden ihrer Schwiegermutter eine Serie von Salvador-Dalí-Zeichnungen entdeckt.

Doch Expertin Friederike Werner entlarvte sie als Fälschungen: Seriennummern stimmten nicht, Papier und Zertifikate waren nicht echt. “Die Motive stammen zwar vom berühmten Surrealisten, aber das war es auch schon”, erklärte Werner. Rebecca musste schlucken, und auf die erhoffte Händlerkarte verzichten.

Fälschung bei "Bares für Rares"? Horst Lichter bricht Handel ab

Turnschuhe im Trödel-Check

Sogar ein Paar scheinbar seltene Sneaker sorgte für Stirnrunzeln. Experte Sven Deutschmanek deckte diverse Fehler auf: Der Swoosh war verkehrt herum, Lochstanzungen untypisch, und selbst der Karton wies auf eine Fälschung hin. “Nun gut. Für mich ist klar: Das ist eine Fälschung”, urteilte Lichter. Wären die Schuhe echt gewesen, hätten sie stolze 1.800 bis 2.000 Euro gebracht. Stattdessen blieb nur Frust übrig.

 

 

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