Bürgergeld-Empfängerin schuld am Tod ihres Hundes? „Hartz und herzlich“-Zuschauer in Rage

Bei „Hartz und herzlich“ zeigen Bürgergeld-Empfänger inzwischen seit zehn Jahren ihren ungeschönten Alltag. Ein andauerndes Problem sind Geldsorgen, ungeplante Kosten werden vielen zum Verhängnis. Rostockerin Bärbel bekam das auf schlimmste Weise zu spüren, als ihr Hund krank wurde. Denn eine richtige Behandlung überstieg ihr Budget.

Bürgergeld-empfängerin bärbel bei hartz und herzlich, sie trauert um hund gino
Bärbel musste sich von ihrem geliebten Vierbeiner verabschieden. © Screenshot / RTLZWEI

Online wird heiß diskutiert, ob Bärbel eine Mitschuld am Tod ihres zwölfjährigen Hundes Gino haben könnte. Denn in der RTLZWEI-Sendung wirkte es auf viele so, als zögere sie Besuche beim Tierarzt heraus, weil sie das Geld nicht hätte. Selbst ihre Tochter Jasmin hatte davon genug und bot, zum Wohl des Tieres, an, Teile der Kosten zu bezahlen.

Tragischer Tod bei „Hartz und herzlich“ aus Rostock – Bürgergeld-Empfängerin Jasmin unterstützt Bärbel

In den letzten Folgen „Hartz und herzlich“ haderte die Bürgergeld-Empfängerin bereits mit den Tierarztkosten, versuchte, das günstigste Angebot zu bekommen. Von Anfang an wird ihr gesagt, dass ihr kleiner Terrier eine Operation braucht. Ihm müssen die Zähne gezogen werden, die sind entzündet – darum kann der Hund vor Schmerzen weder essen noch trinken.

Doch die OP würde über 1.000 Euro kosten. Für die Bürgergeld-Empfängerin ist es kaum möglich, so eine Rechnung auf einen Schlag zu bezahlen. Ob Ratenzahlung möglich wäre, klärt sie nicht. Stattdessen bekommt ihr Hund nur einmalig Schmerzmittel, dann wartet Bärbel ab. Es kommt also, wie es kommen muss: Wenige Tage später geht es Gino wieder so schlecht, dass er weder frisst noch trinkt – und inkontinent wird.

Statt den Hund zu nehmen und zu einem Tierarzt zu gehen, macht sich Bärbel andere Sorgen. Sie ruft an und fragt, was ein Besuch kosten würde. Der Arzt bietet an, für 100 Euro einen Hausbesuch zu machen. „Quatsch ist das. Dann bezahl ich da wieder was …“, erklärt sie Jasmin und Maik, die dafür wenig Verständnis haben.

„Du musst etwas machen“, besteht Bärbels Tochter, doch die meint nur: „Und wo soll ich das Geld hernehmen?“ Nach einer kurzen Diskussion beschließt Jasmin, ihrer Mutter 70 Euro zu geben und sie zu einem Tierarzttermin zu verdonnern. Obwohl die „Hartz und herzlich“-Protagonistin selbst kaum Geld hat, will sie sich um das Wohlergehen des kleinen Terriers kümmern.

bei hartz und herzlich zeigt bärbel ihren schrein
Bärbel hat ihrem Hund bereits eine kleine Gedenktafel gewidmet. © Screenshot / RTLZWEI

Das nächste Mal, als Bärbel bei „Hartz und herzlich“ gezeigt wird, kommt der Schock: „Die Reinigungskraft musste sich gestern von ihrem zwölfjährigen Hund Gino verabschieden.“ Sie erzählt, wie fit der Vierbeiner zuletzt noch gewesen sei: „Der ist immer gerannt wie ein Irrer, trotz seines Alters!“ Nun heißt es, dass sein Herz zu schwach für die notwendige OP gewesen sei – darum habe der Tierarzt ihn einschläfern müssen.

Die Zuschauer können das kaum glauben, auf Facebook werden Vorwürfe laut. „Er wurde eingeschläfert, um Kosten zu sparen, so kommt es für mich leider rüber“, vermutet eine Zuschauerin. Andere stimmen ihr zu: „Tagelang hinausgezögert, nur telef. bei Ärzten nach dem Preis gefragt, für jeden Scheiß ist Geld da, nur für das Tier nicht.“ Viele geben ihr eine Mitverantwortung daran, dass Gino eingeschläfert werden musste. Wie es tatsächlich war, weiß nur Bärbel selbst.

 

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