„Bares für Rares“ heute: Expertin staunt über ganz besondere Diamanten
„Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten.
In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Montag, dem 2. März 2026, versteigert worden sind.
Das ist das Highlight der Folge von heute
In der heutigen Sendung brachte der 66-jährige Maschinenbautechniker Frank Klapschus aus Mölln einen Ring zur Einschätzung zu Horst Lichter (64).
Dabei handelt es sich um einen Solitär-Ring mit einem Mitteldiamanten von 2,24 Karat sowie zwei Trapezdiamanten mit jeweils 0,15 Karat. Besonders beeindruckend ist der hohe Reinheitsgrad der Steine. Gefertigt wurde das Schmuckstück aus Weißgold mit einer 750er Legierung im Jahr 2002.
Die Expertise von Heide Rezepa-Zabel (60) lag bei einem Wert von 10.000 bis 11.000 Euro. Frank Klapschus selbst hatte auf rund 7.000 Euro gehofft – entsprechend groß war die Freude über die deutlich höhere Einschätzung der Expertin.
Im Händlerraum blieben die Gebote jedoch zunächst unter dem geschätzten Wert. Die Verhandlungen begannen bei 3.000 Euro und steigerten sich schnell auf 4.700 Euro. Nachdem Frank Klapschus nach seinem Wunschpreis gefragt wurde, erhöhte sich das Gebot unmittelbar auf 6.000 Euro.
Nach einem kurzen Bieterduell ging der Ring schließlich für 6.500 Euro an Händler Julian Schmitz-Avila (39). Zwar wurde der erhoffte Preis nicht ganz erreicht, dennoch zeigte sich Frank am Ende zufrieden mit dem Verkauf.
Alle weiteren Raritäten vom 2. März 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:
Dreiteiliger Kerzenleuchter: Marisa Asmuss und Christopher Heine aus Hamburg präsentierten einen Kerzenleuchter aus dem Nachlass von Christophers Eltern. Gefertigt wurde das Stück aus Bronze.
Experte Detlev Kümmel (57) datierte das deutsche Objekt der Firma Harjes auf die 1960er-Jahre. Expertenschätzung: Detlev Kümmel schätzte den Wert auf 350 bis 400 Euro.
Brosche mit Mondstein: Wilfried Küllmer aus Eschwege stellte Expertin Heide Rezepa-Zabel eine Brosche mit Mondstein vor.
Das Schmuckstück stammt aus der Zeit zwischen 1900 und 1910, wurde platiniert gefertigt und besteht aus 585er Gold. Laut Expertise handelt es sich um eine Arbeit aus Mitteleuropa. Expertenschätzung: Heide Rezepa-Zabel nannte einen Wert von 600 bis 800 Euro.
Emailleschild „Esslinger Wolle“: Anja und Harald Brucker aus Essingen präsentierten ein Emailleschild der Firma „Esslinger Wolle“, das Harald einst von einem Freund geschenkt bekommen hatte.
Das Werbeschild, das die sogenannten Esslinger Wollweibchen zeigt, wurde zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren hergestellt. Aufgrund deutlicher Gebrauchsspuren wie Knicken, Abplatzungen und starker Rostbildung fiel der Schätzwert jedoch vergleichsweise niedrig aus.
Expertenschätzung: Detlev Kümmel taxierte das Objekt auf einen Wert von 80 bis 100 Euro.
Gusseiserne Reiterskulptur: Eine Reiterfigur aus Gusseisen wurde von Expertin Friederike Werner (64) unter die Lupe genommen. Trotz kleiner Beschädigungen konnte die Skulptur überzeugen.
Sie entstand zwischen 1862 und 1870 in den Eisenwerken Kasli und geht auf den Künstler Nikolai Lieberich zurück. Expertenschätzung: Der Schätzwert von Friederike Werner lag bei 800 bis 1.100 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gehen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.




