“Eine Frechheit”: Verkauf von 500 Jahre alter Truhe treibt Bares für Rares-Fans zur Weißglut
Wenn bei Bares für Rares alte Schätze angeboten werden, dann wird es für die Händler meist richtig teuer.

Nicht so in diesem Fall: Eine 500 Jahre alte Truhe erzielt einen überraschend niedrigen Preis, was die Fans im Netz zur Weißglut treibt.
Bares für Rares-Expertin klärt auf: Meisterstück ist 500 Jahre alt … aber ist es auch wertvoll?
Als ein Duo aus Tante und Nichte in der Folge vom 23.01.2026 auftritt, haben sie eine gigantische Holztruhe im Schlepptau, die mit kunstvollen Eisenelementen verziert ist.
Expertin Dr. Friederike Werner zeigt sich entzückt und verrät prompt, dass das Möbelstück unglaublich alt sein muss: “Diese Motive lassen eine Datierung zu in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts.”
Als Horst Lichter hört, dass die Truhe unglaubliche 500 Jahre alt ist, klappt ihm die Kinnlade herunter und er kann nur noch sagen: “Wow!”.
Dann fragt er die beiden Damen, wie viel sie denn für die Truhe haben wollen. Prompt folt die Antwort: “Den Wunschpreis habe ich bei 5.000 Euro angesetzt, aber ich würde mich nach der Expertise richten.”
Leider kann Dr. Friederike Werner keine frohe Botschaft überbringen, denn die Nachfrage für solche Möbel sei extrem gesunken: “Deshalb ist mein Preis jetzt bescheidener, bei 1.000 bis 1.500 Euro.” Die angereisten Frauen nehmen die niedrige Expertise hin und wollen es trotzdem im Händlerraum probieren.
“Eine Frechheit”: Bares für Rares-Fans sind gar nicht happy mit dem Deal
Im Händlerraum stößt die Truhe auf Begeisterung. Das Startgebot fällt mit 500 Euro aber doch ziemlich dürftig aus, wenn man bedenkt, dass das Renaissance-Stück bereits zwei Weltkriege und sogar den 30-jährigen Krieg unbeschadet überstanden hat. Zum Glück der beiden Gäste entbrennt zumindest ein kleines Bieterduell. So geht die Truhe letztendlich an Ferdinand Resul Adanir für 1.700 Euro.
Obwohl die beiden Damen sogar 200 Euro über dem maximalen Schätzwert eingefahren haben, hagelt es im Netz harsche Kritik für den Verkauf. Auf dem YouTube-Channel der Trödelshow tummeln sich zahlreiche Fans, die einfach nicht fassen können, dass ein 500 Jahre altes Möbelstück aus massiver Eiche nicht wertvoller sein soll.
Ein aufgebrachter Nutzer kommentiert: “Sorry, aber Expertise und Preis sind eine Frechheit”. Ein anderer Kommentator sieht es ähnlich: “Viel zu billig, 500 Jahre alt und für so wenig verscherbelt”.
Ein anderer Nutzer kann nicht fassen, dass die antike Handwerkskunst heutzutage nicht mehr wert geschätzt werde: “Ich hätte mir deutlich mehr als Expertise ausgemalt. Vor allem wenn ich mir überlege, welch uncharmantes Mobiliar man für diese Beträge heutzutage angeboten bekommt.” Ein wütender Nutzer resümiert: “Never ever hätte ich eine 500 Jahre alte Truhe für dieses Geld verkauft. Markt hin, Markt her.”





