Bares für Rares Expertin entlarvt Skandalösen Betrugsversuch, Horst Lichter in völliger Fassungsl
Bares für Rares enthüllt dreisten Betrugsversuch: Wie eine ahnungslose Verkäuferin um Tausende Euro betrogen werden sollte
In einer der spektakulärsten Folgen der beliebten ZDF-Trödelshow “Bares für Rares” wurde ein besonders dreister Betrugsversuch aufgedeckt, der selbst erfahrene Experten sprachlos zurückließ.
Die 58-jährige Martina Bosch aus Berlin betrat das Studio mit einer Geschichte, die sich zunächst harmlos anhörte, sich jedoch schnell als handfester Skandal entpuppen sollte.
Die Berlinerin wollte einen wertvollen Ring verkaufen, den sie vor fünf Jahren von ihrem Freund geschenkt bekommen hatte.

“Er gefällt mir sehr gut, aber ich trage ihn nicht mehr”, erklärte Martina schulterzuckend. Das Schmuckstück, besetzt mit acht funkelnden Brillianten und einem zentralen Tanzanit-Stein, schien auf den ersten Blick ein durchaus wertvolles Accessoire zu sein.
Expertin Heide Rezepat-Zabel nahm den Ring genau unter die Lupe. Ihre professionelle Einschätzung: “Das ist ein qualitativ hochwertiges Stück. Der Tanzanit hat zwar etwas an Farbintensität verloren, aber die Goldschiene ist in einwandfreiem Zustand.” Sie taxierte den Wert des Rings auf stolze 700 bis 900 Euro, wobei allein der Goldwert bereits 300 Euro ausmachte.
Doch dann kam die Bombe: Martina offenbarte, dass sie den Ring zuvor bei einem Juwelier angeboten hatte – und dieser ihr lächerliche 50 Euro geboten hatte! “Das ist ja ein echter Skandal!”, rief Rezepat-Zabel entsetzt aus. “Hier wurde eindeutig versucht, eine gutgläubige Verkäuferin über den Tisch zu ziehen!”
Moderator Horst Lichter, sonst für seine humorvolle Gelassenheit bekannt, war sichtlich schockiert. “Bitte was?”, fragte er ungläubig und schüttelte den Kopf. “Das ist ja dreist!”
Im Händlerraum löste die Enthüllung des Betrugsversuchs sofortige Empörung aus. Die Händler zeigten sich solidarisch mit der Verkäuferin und starteten ein beispielloses Bietergefecht:
- Wolfgang Pauritsch eröffnete mit 500 Euro – bereits das Zehnfache des Juwelier-Angebots
- Susanne Steiger erhöhte auf 600 Euro
- Elke Felten schlug schließlich mit einem sensationellen Gebot von 900 Euro zu
Martina Bosch, die ursprünglich bereit war, den Ring für 60 Euro abzugeben, konnte ihr Glück kaum fassen. “Ich bin völlig überwältigt”, gestand sie mit Tränen in den Augen. “Dass der Ring so viel wert ist… und dass dieser Juwelier mich so dreist betrügen wollte!”
Ihre Tochter Stefanie, die sie begleitete, ergänzte wütend: “Wir sind so froh, dass wir zu ‘Bares für Rares’ gekommen sind. Sonst hätten wir den wahren Wert nie erfahren.”
Die Geschichte entwickelte nach der Ausstrahlung ein unerwartetes Nachspiel: Der betrügerische Juwelier wurde von wütenden Zuschauern identifiziert und musste sich bei der Berliner Handwerkskammer verantworten. Experten vermuten, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt, sondern um eine gängige Praxis bei unseriösen Händlern.
Heide Rezepat-Zabel nutzte die Gelegenheit für einen wichtigen Appell: “Lassen Sie Schmuck immer von unabhängigen Experten begutachten, bevor Sie ihn verkaufen. Ein seriöser Händler wird Sie nie unter Druck setzen oder lächerliche Preise bieten.”
Für Martina Bosch ging die Geschichte mehr als glücklich aus: Nicht nur erhielt sie das 18-fache des ursprünglichen Angebots, sondern konnte auch dazu beitragen, unseriöse Geschäftspraktiken aufzudecken. “Das ist wie im Märchen”, lachte sie beim Verlassen des Studios. “Der Gute gewinnt am Ende doch!”
Diese Folge von “Bares für Rares” beweist einmal mehr, wie wichtig Verbraucheraufklärung ist – und dass seriöse Expertise den Unterschied zwischen einem faulen Deal und einem fairen Geschäft ausmachen kann.



