GZSZ: Der Fall ist abgeschlossen! Der Täter steht fest
Der Kolle-Kiez, die Steinkamps & die Schillerallee sind mein TV-Alltag. Ansonsten schreibe ich am liebsten über Krimis, Science Fiction, YouTube & Games.
Nun ist raus, wer Zoe und Carlos ermordet hat und aus welchem Grund. Wer sich überraschen lassen möchte, sollte jetzt nicht weiterlesen. Alle anderen finden hier Antworten auf die Fragen, die sie sich als „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Fans in den letzten Wochen gestellt haben.

Jessica möchte sich noch einmal von Carlos verabschieden und hat ihm einen kleinen Kaktus gekauft, denn das ist laut seiner Aussage die einzige Pflanze, die es mit ihm aushält.
Als sie auf dem Friedhof ankommt, hockt jemand über dem Grabstein, weint und murmelt: „Es tut mir so leid. Ich wollte das nicht.“ Jessica erkennt an der Stimme sofort, dass es sich um ihre Schwester handelt.
Nina reagiert erschrocken, als sie Jessi sieht. Sie läuft weg, stolpert und bleibt verletzt liegen. Auf der Rückfahrt im Auto bohrt Jessi nach und erfährt die ganze Wahrheit.
Eine tragische Familiengeschichte
Viele Fans hatten es schon vermutet und nun ist es offiziell: Zoe war in Frankfurt, um etwas zu finden, das sie gegen Toni verwenden könnte, um die Ermittlungen im Fall Castillo zu stoppen.
Dabei hat sie herausgefunden, dass Toni nicht Ninas leibliche Tochter ist. „Toni ist tot“, erklärt Nina ihrer Schwester dann auch unter Tränen. Dann offenbart sie die ganze tragische Familiengeschichte.
Bei Tonis Geburt gab es Komplikationen. Nina erwachte nach einem Kaiserschnitt auf der Intensivstation und Martin legte ihr die gemeinsame Tochter in die Arme.
Was sie nicht wusste: Ihre richtige Tochter war nach der Geburt gestorben. „Ich habe nichts gemerkt. Er hat sie einfach ausgetauscht. Einfach ein anderes Kind in ihr Bett gelegt“, schluchzt Nina.
Erst vier Jahre später habe sie durch Zufall die Wahrheit erfahren. Martin habe ihr massiv gedroht. Sie hätten sich strafbar gemacht und man würde ihr das Kind wegnehmen. Jessi ist entsetzt: „Eine andere Familie denkt, sie hätte ihr Kind verloren“, hält sie Nina entgegen.
„Ich weiß, sie haben mein Baby beerdigt“, erklärt Nina schuldbewusst. Aber sie hätte ihr kleines Mädchen nach vier Jahren nicht einfach so verlieren können.
Zoes Erpressung
Zoe war hinter die ganze Geschichte gekommen und wollte von Nina 150.000 Euro, um mit Clara ins Ausland fliehen zu können. Da Nina Zeit brauchte, um das Vereinsheim zu verkaufen und das Geld zu besorgen, setzte Zoe sie immer weiter unter Druck.
So war es Nina, die den Peilsender in Claras Kuscheltier versteckt hat. Sie war es auch, die Zoe das Geld gebracht hat, das die Polizei in ihrer Wohnung gefunden hat. Doch Zoe übte weiterhin psychischen Druck aus. Nina sollte herausfinden, wo sich Clara aufhält.
Rückblick: Zoe hat Nina (Maria Wedig) immer wieder massiv unter Druck gesetzt und erpresst. Als ein Streit alte Traumata wieder aufbrechen lässt, verliert Nina die Kontrolle und tötet Zoe. | ©RTL
Als Zoe Nina auch körperlich bedrängte und sie brutal an die Wand drückte, erlebte Nina einen Flashback in die Zeit, in der ihr Ex-Mann Martin sie körperlich misshandelt hatte: Drohungen, Aggressionen, Gewalt. Nina verlor die Nerven, griff zur Waffe, die Zoe auf dem Tisch hatte liegen lassen, und drückte ab.
Der Mord an Carlos
Carlos fand bekanntlich nach Zoes Tod die medizinischen Akten, die Nina zum Verhängnis werden konnten. Trotzdem war sein Tod eher ein Unfall als ein geplanter Mord. Zwar kam Nina mit der Waffe zum Treffpunkt in die Lagerhalle, doch als Carlos plötzlich auf sie zukam, drückte sie aus Versehen im Affekt ab. Damit ist der Fall für die Zuschauer und Zuschauerinnen und für Jessica gelöst. Und die Polizei – in Form von Toni und Schmitti – wird bald ebenfalls Bescheid wissen.
„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ läuft montags bis freitags um 19.40 Uhr bei RTL und vorab bei RTL+.




