„Wirklich Gold?”: 30.000 Euro-Tasche lässt Horst Lichter bei „Bares für Rares” sprachlos zurück
„Wow, die ist aber schwer”, staunte Lichter, als Heide Rezepa-Zabel ihm das goldene Täschchen in die Hand legte. Moderator Horst Lichter, der vor „Bares für Rares” an sein Karriere-Aus dachte, war völlig begeistert, wie das filigrane Stück über seine Hand glitt: „Irre, das läuft wie Wasser.” Auch die Expertin schwärmte, denn die außergewöhnliche Tasche fühlte sich für sie „wie ein schweres Seidengewebe” an.
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Das goldene Täschchen für „kleines Gepäck wie Zigarettenetui oder Geldscheine” bestand Rezepa-Zabel zufolge aus 10.000 bis 15.000 Ösen, die „einzeln verlötet wurden”. Für etwa 500 Ösen brauchte eine Arbeiterin rund eine Stunde, sodass sich die gesamte Herstellungszeit auf ungefähr drei Tage summiert haben dürfte, schätzte die „Bares für Rares“-Expertin.
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„Bares für Rares”-Luxus-Täschchen stammt aus den 1920er-Jahren
Nachdem die Expertin den enormen Herstellungsaufwand erläutert hatte, schnaufte Lichter fassungslos: „Mein Gott.” Rezepa-Zabel betonte noch einmal die besondere Qualität des Stücks: „Das ist eine unglaubliche Handwerkskunst.” Die aus Tricolor-Gold gefertigten Ösen bildeten zudem ein Chevron-Muster (Zickzack-Optik), erklärte sie.
Das Täschchen gehörte Thomas aus Schweinfurt, der das Schmuckstück aus 585er-Gold von seiner Tante geerbt hatte. Sie hatte es wiederum in den 1950er-Jahren erhalten und seither in einer Schachtel aufbewahrt. Expertin Rezepa-Zabel datierte die elegante Abendtasche jedoch noch deutlich früher – in die Zeit zwischen 1925 und 1935.
Der Verkäufer kannte auch die Geschichte hinter dem außergewöhnlichen Stück. Demnach soll die Tasche einst Herrn Neumann von Sarotti gehört haben, der sie seiner Frau schenkte. Er war Gründer der 1852 in Berlin eröffneten Confiserie-Handlung „Felix & Sarotti”, aus der sich später die bis heute bekannte Schokoladenmarke Sarotti entwickelte.
In einer anderen Folge von „Bares für Rares” erfüllt eine Tochter den letzten Wunsch ihrer Mutter.
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„Bares für Rares“: 20.000-Euro-Wunschpreis bringt Horst Lichter aus der Fassung
Thomas wünschte sich „auf jeden Fall 20.000 Euro”, und Lichter riss überrascht die Augen auf. „Jetzt haust du mich aber von den Socken”, reagierte der Moderator auf die stattliche Summe. Der Verkäufer verwies jedoch auf den aktuell hohen Goldpreis und hielt seine Forderung für das Täschchen samt Saphir-Cabochons am Verschluss für gerechtfertigt.
Heide Rezepa-Zabel fand den Wunschpreis nachvollziehbar. Schließlich steckte eine Menge Gold in der Tasche: Zehn Unzen beziehungsweise 311 Gramm brachte das Stück auf die Waage. Deshalb bewertete sie das außergewöhnliche Objekt sogar mit 23.000 bis 26.000 Euro. „Ich bin beeindruckt”, gestand Lichter, als er die Händlerkarte aushändigte.
Auch im Händlerraum sorgte die Tasche für Begeisterung. „Wirklich Gold?”, staunte Susanne Steiger. „Wow, dazu der tadellose Zustand”, schwärmte die Händlerin weiter, während Fabian Kahl scherzhaft bedauerte: „Hätten Sie nicht vor zehn Jahren kommen können?”
Von 25.000 auf 30.000 Euro: Goldstück begeistert „Bares für Rares“-Händlerraum
Denn vor zehn Jahren hätte der deutlich niedrigere Goldpreis den Wert der Tasche reduziert. Verkäufer Thomas entgegnete lachend: „Gott sei Dank bin ich zum richtigen Zeitpunkt hier.” Und so startete Steiger ohne langes Zögern mit einem Gebot von 25.000 Euro. Selbst Daniel Meyer staunte: „Den Satz haben wir so noch nie in der Sendung gehört.”

Steiger verteidigte ihr Gebot: „Es gibt genug Luxus-Taschen, die so teuer sind, aber nur aus Leder.” Doch auch Meyer hat Gefallen an dem Goldstück gefunden und erhöhte auf 27.000 Euro. Schließlich setzte Steiger mit ihrem Angebot von „30 glatt” den entscheidenden Schlusspunkt und erhielt den Zuschlag. Ihr Fazit: „Wahnsinn.”
„Wirklich beeindruckend”: Auch ein seltenes Bronze-Relief sorgte bei „Bares für Rares“ für Staunen.




