Alleingelassen! Beate kämpft nach Elas Weggang mit dem Alltag

 „Hartz und herzlich“ den ungeschönten Alltag der Benz-Baracken-Bewohner. Es gilt als das Armutsviertel von Mannheim, Arbeitslosigkeit und Geldnot sind dort die Regel.

Deswegen sind Familie und Freunde, die zusammenhalten, umso wichtiger. Eigentlich sind auch Beate und ihre beste Freundin Ela unzertrennlich, besonders weil eine nicht ohne die andere kann.

„Hartz und herzlich“-Beate und Ela sind Freundinnen – nur gemeinsam Arbeiten eine Option?

Die Nachbarinnen sind schon seit vielen Jahren befreundet und unterstützen sich normalerweise bedingungslos. Selbst zur Arbeit sind sie zusammen gegangen, zumindest bis eine der beiden „Hartz und herzlich“-Darstellerinnen fristlos gekündigt wurde.

Für Beate brach eine Welt zusammen, denn einen Job zu finden, fällt ihr extrem schwer. Ela dagegen wurde nach der Kündigung sofort tätig, wie sie in den neuen Folgen erzählt.

Sie ließ sich vor drei Monaten von der Arbeiterwohlfahrt bei der Jobsuche unterstützen – und war erfolgreich!

Die Mannheimerin hat wieder Arbeit und kann von ihrem Gehalt leben, die Freude darüber ist groß. Beate dagegen hat bisher nicht einmal versucht, eine neue Stelle zu finden – weil sie nicht alleine arbeiten will: „Ich vertraue hier keinem, außer der Ela. Also möchte ich schon, dass sie mit mir mitkommt.“

Beate wurde in den Benz-Baracken überfallen – „Hartz und herzlich“-Star leidet an Angststörung

Die treuen „Hartz und herzlich“-Zuschauer erinnern sich an den schlimmen Überfall auf Beate, seitdem sie unter einer Angststörung leidet. In die Stadt zu gehen oder mit fremden Leuten zu sprechen, sei für sie unmöglich, so die Benz-Baracklerin.

Hartz und herzlich: Beate wird bei tätlichem Angriff verletzt - TV SPIELFILM

„Ich kann nicht alleine zum Beispiel nach Ludwigshafen und da etwas putzen – geht nicht, da bekomme ich Angst.“ Sie möchte mit Ela arbeiten oder notfalls einen Job in ihrem gewohnten Umfeld.

Ela versucht, ihre Nachbarin zu ermutigen, sich auch Hilfe bei der AWO zu suchen. Sie glaubt, „es ist vielleicht gar nicht schlecht, wenn die Beate mal alleine geht.“

Unterstützung nimmt die 56-Jährige nur ungern an, nicht mal wegen ihrer Depressionen wollte sie sich Hilfe suchen. Stattdessen geht sie nur in Begleitung von Ela oder ihren Kindern Janine und Chantal raus, doch diesmal will ihre beste Freundin das nicht akzeptieren: „Sie muss das jetzt mal alleine schaffen!“

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