“An Dreistigkeit nicht zu überbieten”: So unangenehm war der “Bares für Rares”-Auftritt des schlimmsten Kandidaten aller Zeite
Normalerweise geht es bei „Bares für Rares“ sehr harmonisch zu, doch ein besonders dreister Kandidat bleibt bis heute in Erinnerung – weil er im Studio beim Lügen erwischt wurde, teilt er richtig aus.

„Bares für Rares“ ist eine Wohlfühlshow im ZDF, bei der Antiquitäten und Gerümpel versteigert werden. Doch als in der Show ein Mann auftaucht, der Horst Lichter zum Verwechseln ähnlich sieht, kann keiner ahnen, wie unangenehm es wirklich wird: So sorgte der Kandidat für den wohl größten Skandal der Showgeschichte.
Der dreisteste “Bares für Rares”-Kandidat aller Zeiten: Seine Geschichte ist erstunken und erlogen
Verkäufer Reinhold Mennecke ist 2016 bei „Bares für Rares“ zu Gast und möchte einen prunkvollen Kronleuchter verkaufen. Als er gefragt wird, woher das Stück kommt, hat er direkt eine Geschichte parat: Der Kronleuchter soll aus einem Schloss stammen, das inzwischen abgebrannt sei. Experte Albert Maier wird stutzig, denn einige Details der Geschichte werfen Zweifel auf.
ZDFWie der Experte darstellt, wurde das besagte Schloss schon im Jahr 1820 abgerissen, weswegen der strombetriebene Kronleuchter keinesfalls so alt sein könne – viel wahrscheinlicher sei ein Fertigungsdatum um 1910. Als der Experte dann auch noch wagt, die schweren Beschädigungen des Kronleuchters zu benennen, platzt dem Verkäufer der Kragen: Prompt wirft er Albert Meier vor, seinen mitgebrachten Schatz absichtlich abzuwerten. Der Experte weist dies vehement von sich: „Nein, ich rede überhaupt nicht schlecht, ich stelle nur fest.“
- Auch spannend: Horst Lichter packt über Schicksalsschlag aus
Im Händlerraum wird wieder gelogen: Der Kandidat legt sich mit Waldi an
Albert Maier hat zweifelsfrei dargestellt, dass der Kronleuchter nicht aus dem alten Schloss stammen kann, doch für den Verkäufer scheint die Realität keine große Rolle zu spielen. Als er vor die Händler*innen tritt, tischt er prompt wieder dieselbe Lüge auf: Noch einmal behauptet er, dass sein mitgebrachter Schatz aus dem Schloss „einer Adeligen“ käme. Auch beim Alter des Exponats sagt er nicht die Wahrheit.
Als er dann auf den schlechten Zustand des Leuchters angesprochen wird, lügt er erneut und behauptet dreist, Horst Lichter sei dafür verantwortlich gewesen: „Die hat der Horst vorher abgerissen.“
ZDFKulthändler Waldi stellt ebenfalls fest, dass der Kronleuchter an vielen Stellen beschädigt ist, woraufhin der Kandidat ihm respektlos das Wort abschneidet: „Dann sag doch nichts!“ Der Händler denkt aber gar nicht daran, sich den Mund verbieten zu lassen: „Doch, ich darf aber was sagen.“ Waldi erklärt daraufhin, dass der Zustand sehr wohl wichtig sei, schließlich wollen Kunden keine kaputten Gegenstände kaufen. Das stimmt Mennecke noch fieser: „Du hast keine Kunden dafür, dann sei doch einfach ruhig.“
“Bares für Rares”-Fans lästern über Horror-Kandidaten
Auf YouTube ist ein Clip dieses schlecht gelaunten Kandidaten zu sehen. Wenig verwunderlich, kommt der dreiste Lügner nicht gerade gut beim Publikum an. In den Kommentaren hagelt es scharfe Kritik:
- „Der unsympathischste Typ, den ich je bei Bares für Rares gesehen habe!“
- „Horst Lichters böser Zwillingsbruder“
- „Das Problem ist einfach seine beleidigende Art.“
- „Schade um die Händlerkarte. Ich hätte die dem nicht gegeben, wenn er noch dazu lügt.“
- „An Dreistigkeit nicht zu überbieten“
Streaming & TV-Ausstrahlung: So kannst du “Bares für Rares” gratis schauen
„Bares für Rares“ läuft montags bis freitags um 15:05 Uhr im ZDF. Die Folgen können in der ZDF-Mediathek gratis gestreamt werden.




