„Bares für Rares“: Deal für 6 kg Silberbesteck von Tiffany verschlingt Wunschpreis zum Frühstück

Die große Weihnachtsfolge – Ein Tiffany-Schatz sorgt für Staunen

Die Studioatmosphäre war von festlicher Vorfreude erfüllt, als Moderator Horst die strahlende Mina Elisabeth auf die Bühne bat. In ihrem weißen Kleid wirkte sie tatsächlich wie ein Weihnachtsengel, und das Publikum empfing sie mit begeistertem Applaus.

Kurz darauf begann die Vorstellungsrunde: Alexandra, Elisabeths beste Freundin, ihr Ehemann Karsten sowie Mike, einer ihrer engsten Freunde, begleiteten sie an diesem besonderen Tag. Eine warme, fröhliche Stimmung lag über der Runde – genau die Art von Moment, die man in einer Weihnachtssendung liebt.

Doch dann richteten sich alle Blicke auf den alten, schweren Kasten, den die Familie mitgebracht hatte. Ein geheimnisvoller Silberkasten – und schnell wurde klar, dass darin ein ganz besonderes Erbstück schlummerte.

Elisabeth erklärte, dass das Set ursprünglich ihrer Mutter zur Hochzeit geschenkt worden war, die jedoch Silberputzen verabscheute.

Ihr Großvater verschenkte es schließlich weiter – und so landete das wertvolle Stück in den Händen der Enkelin.

Expertin Wendela öffnete den Kasten und präsentierte mit spürbarer Bewunderung das, was sich darin befand: 124 Teile eines vollständigen Tiffany-&-Co.-Bestecks, gefertigt um 1880 herum, in Silber 925, und im reich dekorierten Muster Persian.

Die Punzen erzählten eine faszinierende Geschichte – entworfen 1872 vom Chefdesigner Edward C. Moore, vermutlich einst im Besitz der amerikanischen Bankiersfamilie Clark. Ein Stück Geschichte, kunstvoll und prachtvoll wie ein Museumsobjekt.

Anhand der verschiedenen Löffel und Gabeln nahm Wendela das Publikum mit auf eine kleine Zeitreise in die Welt des viktorianischen Hochadels.

Sie erklärte die Suppengabel mit tiefem Rundschiff, die vergoldeten Sorbetlöffel, das elegante Dessertbesteck und die eigens geformte Gemüsegabel, die verhinderte, dass Erbsen herunterrollten.

Jeder Gegenstand erzählte ein Stück aus der prächtigen Tischkultur des 19. Jahrhunderts – und Mina kommentierte die Erklärungen mit charmanten, humorvollen Einwürfen, die im Studio für Lacher sorgten.

Silberbesteck bei „Bares für Rares“ - Händler erkennen Problem -  DerWesten.de

Besonders beeindruckend: Das reine Silbergewicht belief sich auf über 6 Kilogramm. Elisabeth hatte auf 500 Euro gehofft – doch die Expertin legte ein Gutachten von 8.000 bis 10.000 Euro vor. Der Jubel war groß.

Dann ging es weiter in den Händlerraum – und hier nahm das Ganze eine geradezu spektakuläre Wendung.

Die Händler staunten, als sie den Namen Tiffany & Co. auf den Besteckteilen entdeckten. Sofort begann ein intensives, fast schon dramatisches Bietgefecht, das sich rasend schnell immer weiter nach oben schraubte: 5.000… 6.000… 7.000… 9.000… schließlich 10.000 Euro.

Doch es ging noch weiter, denn der Konkurrenzkampf war entfacht. Am Ende bot ein Händler selbstbewusst 10.500 Euro – und sicherte sich den Zuschlag.

Elisabeth und Mina strahlten vor Freude, Tränen glänzten in ihren Augen, und das Publikum applaudierte begeistert.

Die beiden nahmen die Anzahlung von 2.500 Euro entgegen, während die restliche Summe überwiesen werden sollte.

Der Käufer verabschiedete sich mit einem Augenzwinkern: „Und jetzt muss ich es putzen – ihr aber nicht mehr!“

Mit herzlichen Weihnachtswünschen endete der emotionalste Moment dieser Sendung. Elisabeth war überwältigt: „Ich hätte nie gedacht, dass es so gut läuft.“ Ein seltener Fund, eine bewegende Geschichte – und ein Weihnachtswunder, das sich wohl niemand schöner hätte vorstellen können.

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