Das ist Heuchelei” – Carmen Geiss attackiert Bushido – jetzt reagiert der Rapper
“Moralisches Armutszeugnis”: Carmen Geiss kritisiert Bushidos angebliches Verständnis von künstlerischer Freiheit
Bushido ist ja bekanntermaßen auf Tour. Bei einem Auftritt in Zürich vor wenigen Tagen durfte eins seiner Kinder, seine Tochter Laila, zum Abschluss der Konzertes mit auf die Bühne.
Die wiederum hat ein Video des Ganzen auf ihrem eigenen Instagram-Kanal gepostet. Neben zahlreichen positiven Kommentaren unter Lailas Post lässt sich aktuell auch ein längerer Text von Carmen Geiss finden. Das Geschriebene richtet sich dabei konkret an den Rapper.
So scheint Carmen Bushidos Support für seine eigene Tochter als “Heuchelei” zu empfinden. Sie schreibt, dass Bushido in der Vergangenheit Texte verteidigt hätte, die “Frauen entwürdigen“. Dass er nun selbst mit seiner Tochter auf der Bühne stehe, sei genau die Heuchelei, die sie “damals” schon kritisiert hätte:
“Wer selbst Kinder hat und trotzdem solche Inhalte verharmlost, hat nichts verstanden. Das ist kein Reifeprozess. Das ist ein moralisches Armutszeugnis.”
Zugegeben: Der Text ist recht kryptisch formuliert und wer nicht tief in der Geisses-Lore ist, wird auf Anhieb eventuell nicht verstehen, worum es genau geht. Mit ihrem Kommentar bezieht sich Carmen nämlich auf einen ganz bestimmten Songtext.
Es geht um den Jigzaw-Track “Medusablick”, auf dem Kollegah als Feature-Gast auftritt. Auf der Originalversion des Songs rappt Jigzaw über die “Tochter der Geissens” und spricht unter anderem davon, dass er sich die “Kleine holen” würde.
Die deutlich anstößigeren Zeilen lassen wir hier mal aus. An anderen Stellen des Songs wird von der Ermordung der Familie gerappt
Jedenfalls sind die Geissens kurz nach Release der Single gegen Kollegah vorgegangen. Im Zuge eines langwierigen Verfahrens musste er unter anderem 100.000 Euro Schmerzensgeld an die Töchter der Promi-Familie zahlen.
Wieso sich Carmen fast acht Jahre später an Bushido richtet? In ihrem Kommentar behauptet die 60-Jährige, dass der ihr damals gesagt habe, sie solle sich nicht so “aufregen“.
Dass sie ihrem Frust ausgerechnet auf dem Account von Bushidos Tochter Luft macht, scheint in der Kommentarspalte übrigens nicht gut anzukommen.
Bushido reagiert auf die Kritik von Carmen Geiss
Zwischenzeitlich hat Bushido übrigens auf die Kritik von Carmen Geiss reagiert. In einem Statement, das er gegenüber der Bild abgegeben hat, meint er, es schade zu finden, dass sie sich so “heftig” geäußert hat. Er äußert sich dabei nicht zu seiner aktuellen Meinung in Bezug auf die “Medusablick”-Zeilen:
“Vielleicht glaubt Carmen, ich würde zum selben Lager gehören, weil ich auch Rapper bin.”
Von seiner Seite gäbe es keine “schlechte Vibes” und er sei offen, mit ihr in ein Gespräch zu gehen.






