Baby-Alarm bei den Wollnys! Sarafinas Zwillinge stehen kurz vor der Geburt – pure Aufregung in der Familie!😍👶
Drama im Kreißsaal: Sarafinas Notkaiserschnitt – Minuten der Angst, Stunden der Ungewissheit, ein Kampf ums Leben
Während Silvia versucht, sich mit Hausarbeit abzulenken, hängt die Angst wie ein dunkler Schatten über der Familie. 15:25 Uhr – endlich Neuigkeiten aus der Uniklinik. Peter ist am Telefon. S
eine Stimme angespannt, unsicher, voller Sorge. Sarafina liegt im Kreißsaal, angeschlossen an Geräte, Untersuchungen laufen. Wehen sind da. Und sofort weiß jeder: Das ist nicht gut. Dafür ist es zu früh. Viel zu früh.

Schon in den letzten Tagen hatte Sarafina über extreme Schmerzen geklagt. „Es fühlt sich an, als würde unten alles zerreißen“, hatte sie gesagt. Worte, die jetzt nachhallen. Worte, die keiner mehr aus dem Kopf bekommt. Damals hieß es noch: zu früh, keine Sorge. Doch nun ist klar: Ihr Körper schlägt Alarm.
Stunden später liegt Sarafina im Kreißsaal der Uniklinik Bonn. Über das CTG werden die Herztöne der ungeborenen Zwillinge überwacht, jede Wehe, jede Bewegung wird registriert.
Die Stimmung ist angespannt, aber Sarafina verliert ihren Humor nicht. Sie scherzt über die Strümpfe, lacht trotz der Situation. Doch hinter dem Lächeln liegt Angst. Große Angst.
21:32 Uhr. Wieder ein Anruf. Diesmal ernster. Die Schwangerschaftsvergiftung kann ausgeschlossen werden – eine kleine Erleichterung. Doch der Gebärmutterhals ist verkürzt.
Verdacht auf Blasensprung. Worte, die wie Schläge treffen. Die Ärzte behalten alles im Auge, Sarafina bleibt auf Station. Abwarten. Beobachten. Hoffen.
Für die Familie beginnt eine Nacht voller Ungewissheit. Jeder Gedanke kreist um Sarafina. Um die Babys. Um das „Was, wenn…“. Niemand schläft richtig. Niemand findet Ruhe.
Und dann, 6:05 Uhr am Morgen. Der Anruf, vor dem alle Angst hatten. Sarafina meldet sich bei Peter. Die Babys müssen geholt werden. Jetzt. Notkaiserschnitt. Es geht ihr nicht gut. Es geht den Kindern nicht gut.
Panik. Hektik. Tränen. Peter reißt die Familie aus dem Schlaf. „Wir müssen los. Sofort.“ Jacken, Schlüssel, Chaos. Niemand denkt. Alle funktionieren.
Die Fahrt von Ratheim nach Bonn – anderthalb Stunden, die sich anfühlen wie eine Ewigkeit. Peter sitzt im Auto, weiß, dass seine Kinder gerade auf die Welt geholt werden – und er ist nicht da. Nicht bei Sarafina. Nicht bei seinen Babys.
Um 6:09 und 6:10 Uhr werden die Zwillinge per Notkaiserschnitt geboren. Leben und Tod liegen Sekunden auseinander. Währenddessen sitzt die Familie noch im Auto. Ahnungslos. Hoffend. Bangend.
Eine Krankenschwester filmt die ersten Momente. Winzige Körper. Kämpferisch. Zerbrechlich. Auf die Intensivstation gebracht. Sarafina auf die geburtshilfliche Station. Alles ist anders als geplant. Alles ist zu früh. Zu schnell. Zu viel.

7:24 Uhr. Peter bekommt den Anruf. Seine Frau weint. „Die Babys sind da. Sie leben.“ In diesem Moment bricht alles aus ihm heraus. Er ist Vater. Aber er ist nicht da gewesen. Die Erleichterung mischt sich mit Schuldgefühlen, Angst, Überforderung. Vor dem Krankenhaus beschreibt er es später als den härtesten Moment seines Lebens. „Es ging einfach nichts mehr. Totaler Abbruch. Sowas habe ich noch nie erlebt.“
Oma Silvia ist völlig aufgelöst. Sie schickt Sprachnachrichten an die Familie. „Die Babys sind da. Sie liegen auf Intensiv. Aber sie leben.“ Hoffnung mischt sich mit Sorge. Jeder klammert sich an diesen einen Satz: Sie leben.
Doch noch weiß niemand, wie es Sarafina geht. Noch weiß niemand, ob es Mädchen oder Jungen sind. Noch weiß niemand, was als Nächstes kommt. Nur eines ist klar: Diese Familie ist gerade durch die Hölle gegangen.
Vor der Uniklinik stehen Peter, Silvia, Harald und Silvana. Wartend. Zitternd. Hoffend. Peter ist überwältigt, leer, voller Emotionen. Vor 30 Minuten Vater geworden – und doch fühlt es sich unwirklich an. Alles, was er will: zu Sarafina. Zu seinen Kindern. Gewissheit. Nähe. Leben.
Und während sich die Türen des Krankenhauses öffnen, beginnt ein neues Kapitel. Eines voller Sorgen, aber auch voller Hoffnung. Denn eines steht fest: Sarafina, Peter und ihre Zwillinge sind Kämpfer. Und diese Geschichte ist noch lange nicht zu Ende.




