Fedora von Elton John: Für heißbegehrten Hut setzt Händlerrunde immer einen drauf | Bares für Rares

In der aktuellen Ausgabe gibt es bei „Bares für Rares“ wieder jede Menge besonderer Raritäten mit spannenden Herkunftsgeschichten.

BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt Ihnen außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 30. Dezember 2025 versteigert wurden.

Das ist das Highlight der heutigen Folge

Holger Wagner aus Dortmund brachte gemeinsam mit seinem Freund Torsten aus Gelsenkirchen eine ganz besondere Rarität zu Horst Lichter (63) in die Sendung.

Die beiden Freunde hatten einen Hut im Gepäck, den Holger 1994 in London im legendären „Out of the Closet“-Shop von Elton John erworben hatte. Der Erlös dieses Shops kam damals der Elton John AIDS Foundation zugute.

Bei dem Hut vom Typ Fedora handelt es sich um ein Stück aus den 70er-Jahren. Zu dieser Zeit kaschierte Elton John seine schwindende Haarpracht gerne mit auffälligen Kopfbedeckungen.

Im Hut findet sich zudem der handgeschriebene Aufdruck „E. J.“. Der Hut wurde von den renommierten Hutmachern Hückel aus Tschechien (gegründet 1799) und „Motsch et Fils“ aus Paris gefertigt.

Er besteht aus Mohair-Filz, innen gefüttert mit Satin, und einem ledernen Schweißband mit Goldprägungen. Trotz seines getragenen und leicht verformten Zustands konnte Detlev Kümmel (57) sogar ein Online-Video aus dem Jahr 1987 aufspüren, das Elton John mit genau diesem Hut zeigt, wie er seinen Hit „Your Song“ singt.

Holgers Wunschpreis lag bei bescheidenen 100 Euro. Experte Detlev Kümmel schätzte den reinen Materialwert für gebrauchte Hüte dieser Art auf 200 bis 300 Euro.

Doch der Promi-Bonus macht den Unterschied: Der Sammlerwert, so Kümmel, könne bis zu 600 Euro betragen, wobei nach oben hin keine Grenzen gesetzt seien, wenn sich mehrere Sammler fänden.

Der Armreif mit einem Rauchquarz ist in gutem Zustand

Im Händlerraum sorgte der Hut, kaum war die Geschichte enthüllt, für einen regelrechten Bieterrausch. Den finalen Zuschlag erhielt schließlich Daniel Meyer für sagenhafte 800 Euro. Holger Wagner war sichtlich überwältigt und höchst zufrieden: Der erzielte Preis übertraf seinen Wunschpreis um ein Vielfaches und sprengte sogar die obere Grenze der Expertenschätzung.

Alle weiteren Raritäten vom 30. Dezember 2025

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute, dem 30. Dezember 2025, und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu war:

  • Bronzefigur Kuh: Eda Öztürk, Studentin der Ernährungswissenschaften, brachte eine Bronzefigur einer Kuh mit Sockel mit, die ihr Vater bei einer Haushaltsauflösung entdeckt hatte. Expertenschätzung: 650 bis 700 Euro.
  • Diamantenbrosche: Andrea aus dem Westerwald präsentierte eine Familienerbstück-Brosche ihrer Schwiegermutter. Expertenschätzung: 800 bis 1.000 Euro.
  • Goldcollier „Unoaerre“: Achim Vogel und seine Tochter Janina Scholz aus dem Ruhrgebiet brachten ein auffälliges 750er-Goldcollier aus den 1960er-Jahren mit. Expertenschätzung: 4.000 bis 4.200 Euro.
  • Majolika-Aufsatzschale: Heike, Grundschullehrerin, und ihr Ehemann Rainer, IT-Rentner, fanden eine alte Majolika-Aufsatzschale im Keller. Die dekorative, schiffchenartige Schale stammt aus der Karlsruher Majolika-Manufaktur. Expertenschätzung: 300 Euro.

Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.

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