Geheimniskrämerei bei “Bares für Rares”: Horst Lichter bricht sein “Ehrenwort”
Bares für Rares ist eigentlich bekannt für Transparenz, Expertise und das berühmte Ehrenwort des Moderators. Doch ausgerechnet in einer aktuellen Ausgabe sorgte Horst Lichter für erstaunte Gesichter – und für Gesprächsstoff weit über das Händlerpult hinaus.
Denn was als routinierter Verkauf begann, entwickelte sich zu einer Sendung voller Geheimniskrämerei, skurriler Ideen und einem Moment, der so eigentlich nie passieren sollte: Lichter brach sein Ehrenwort.

Schon beim ersten Blick auf das Objekt war klar: Das hier war kein gewöhnliches Mitbringsel aus Omas Vitrine. Wuchtig, massiv und alles andere als filigran lag die Kuriosität auf dem Tisch. Ein Stück, das allein durch sein Gewicht und seine Präsenz Respekt einforderte.
Die Verkäufer erklärten, dass es sich um ein außergewöhnliches Sammlerstück handle – eines, das man nicht alle Tage bei „Bares für Rares“ zu sehen bekommt. Und genau das machte die Situation so spannend.
Während die Expertin das Objekt sachlich einordnete, war Horst Lichter sichtlich hin- und hergerissen. Einerseits fasziniert von der Seltenheit, andererseits bemüht, nicht zu viel zu verraten.
Denn eigentlich gilt in der Sendung eine klare Regel: Der Moderator hält sich mit eigenen Einschätzungen zurück, um den Händlern nicht vorzugreifen. Ein Ehrenwort, das Lichter über Jahre hinweg eisern eingehalten hat.
Doch diesmal geriet dieses Prinzip ins Wanken.
Spätestens als es in den Händlerraum ging, nahm die Geschichte eine unerwartete Wendung. Das Objekt sorgte für Staunen, Kopfschütteln und neugierige Blicke.
Die Händler diskutierten nicht nur über den Wert, sondern vor allem über eine Frage: Was um alles in der Welt soll man mit so einem Teil anfangen?
Und dann kam der Moment, der selbst eingefleischte Fans überraschte. Einer der potenziellen Käufer offenbarte seine Idee für die zukünftige Nutzung – und die war schräger als alles, was zuvor im Raum gesagt worden war.
Statt das Objekt klassisch zu sammeln, restaurieren oder weiterzuverkaufen, plante er eine Verwendung, die irgendwo zwischen genial, absurd und leicht verrückt lag. Ein Plan, bei dem selbst die erfahrenen Händler kurz innehalten mussten.
Horst Lichter hörte zu – und konnte sich nicht zurückhalten. Entgegen seinem sonst so disziplinierten Auftreten kommentierte er die Situation, ließ eine Bemerkung fallen, die mehr verriet, als er eigentlich wollte. Ein kleiner Satz, ein kurzer Moment, aber mit großer Wirkung.
Denn damit hatte er sein eigenes Ehrenwort gebrochen und indirekt Einfluss auf die Dynamik der Verhandlung genommen.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Gelächter, überraschte Gesichter, ein kurzer Blickwechsel zwischen Händlern und Moderator.
War das gerade wirklich passiert? Ja – und genau das machte diese Folge so besonders. Nicht der Preis, nicht einmal das Objekt selbst, sondern dieser menschliche Moment, in dem selbst ein Profi wie Horst Lichter kurz aus seiner Rolle fiel.
Am Ende wechselte die Kuriosität tatsächlich den Besitzer – mitsamt der verrückten Idee, die ihr ein völlig neues Leben geben sollte. Und während die Verkäufer zufrieden den Raum verließen, blieb bei den Zuschauern vor allem eines hängen: Diese Folge wird man so schnell nicht vergessen.
Denn wenn sogar Horst Lichter sein Ehrenwort bricht, dann weiß man: Das war kein gewöhnlicher Tag bei „Bares für Rares“.




