„Hartz und herzlich“: Dass Jana (19) plötzlich überglücklich ist, liegt an einem Rostocker Projekt
Rostock • Lesedauer: 3 min

Die RTL-Zwei-Reihe „Hartz und herzlich – Tag für Tag“ lässt tief blicken und öffnet eigenen Angaben zufolge Türen zu Lebenswelten am Rand des Existenzminimums. Immer im Blick dabei: die kleinen Siege und großen Sorgen. Das Format begleitet Menschen in Rostock – dort, wo Alltag, Hoffnung und Härte aufeinandertreffen.
Im Mittelpunkt stehen Wohnen, Arbeit, Familie – und die Frage: Wie gelingt Stabilität, wenn jeder Tag in deutscher Armut eine neue Herausforderung bringt?
Kleine große Wendepunkte: Küche, Job, Mietvertrag

Die neuen Episoden erzählen von Momenten, in denen sich das Leben spürbar zum Besseren hin verschiebt: eine ersehnte Küchenlieferung bei der 71-jährigen Brigitte etwa, oder die sich erhellende Jobsuche der 19-jährigen Lena, Vollwaise mit schmalem Budget, und der unerwartete Neustart für Jana (32), die nach Jahren in der Wohnungslosigkeit endlich wieder einen eigenen Mietvertrag in der Hand hält.
In Rostock wartet Brigitte (71) schon lange auf ihre neue Küche aus einem An- und Verkauf. Die bedeutet für die Rentnerin ein Stück Selbstständigkeit, das den Alltag erleichtern soll. Doch noch vor dem Einbau hakt es.
Neue Hoffnung für Jana: Wird jetzt alles anders?
Parallel wagt Lena (19) den nächsten Schritt: mit leerem Portemonnaie, aber großem Willen durchforstet sie Stellenangebote – und stößt auf eine Chance, die passen könnte. Die letzten Wochen konnte die Vollwaise vor allem mithilfe ihrer Freunde ihren Lebensunterhalt bestreiten. Für Lena, so dankbar sie auch ist, ist klar: So kann das natürlich nicht bleiben.

Jana (32), Mutter von fünf Kindern, hat nach über vier Jahren ohne eigene vier Wände endlich eine Wohnung gefunden und unterschrieben. Bislang schlief sie mal bei ihrem Partner Dominik, mal bei Freundinnen und Freunden. Der Grund für die Wohnungslosigkeit: hohe Mietschulden und schlechte Schufa.
Sehen Sie im Video, wie Jana der „erste Hoffnungsschimmer“ im Projekt in Aussicht gestellt wird.
In einer Stadt wie Rostock, in der lediglich ein Prozent der Wohnungen leer stehen, wird das schnell zum Ausschlusskriterium und ständige Absagen fördern sicherlich nicht die Motivation. Ein besonderes Rostocker Projekt hat hier geholfen: MOiNS. Hier hatte sie sich zu Beginn des Jahres 2025 vorgestellt. Sie sagt: „Ich bin dem Projekt unendlich dankbar, dass sie mir so geholfen haben.“ Jetzt wird gepackt, geplant, gehofft – auch weil die neue räumliche Distanz zum Partner den Familienrhythmus neu ordnen könnte.
Erstes Weihnachten im neuen Zuhause: Chaos pur?

Unterdessen in Ostfriesland: Sandra (42) bereitet mit ihren drei jüngsten Kindern das erste Weihnachtsfest im neuen Zuhause vor. Beim Plätzchenbacken kippt die Idylle kurz – Teigchaos in der Küche, Krümelalarm im Wohnzimmer, und doch: ein Lächeln bleibt.

„Hartz und herzlich“-Darstellerin bekommt Chance auf einen Neustart
Eine neue Wohnung als Hoffnungsschimmer: Jana wird beim MOiNS-Projekt geholfen.
Ebenfalls im Fokus zu Wochenbeginn steht Damian, der seit rund einem Jahr wieder in Rostock lebt. Das Verhältnis zu seinem Vater hatte sich zuletzt eigentlich verbessert und der Vater unterstützte ihn bei der Einrichtung seiner Wohnung. Inzwischen hat Damian den Kontakt jedoch erneut abgebrochen.




