Hochzeit auf den ersten Blick: Sarah und Martin rocken Sozialexperiment am Wilden Kaiser
Neuenrade – Hochzeit auf den ersten Blick: Wie es weitergeht mit der Neuenraderin Sarah und ihrem Blind-Date-Ehemann Martin, das wollten die heimischen Zuschauer wissen
. Doch zunächst wird der Fokus der Regie auf jene Pärchen gelegt, die vielleicht nicht ganz so gut performen. Denn das Herzenscamp in Tirol ist ideal, um ans Eingemachte zu gehen.

Klar ist: Da gibt’s so einige Kandidaten, die schon in den Flitterwochen nach dem Blind Date gepatzt haben. Nur Sarah und Martin gehen – bislang – in allen Situationen souverän durchs Bild. Das scheint schon fast unheimlich für die anderen Pärchen.
Alle werden nun gefordert – die Verliebten und weniger Verliebten müssen sich in reinen Frauen- und reinen Männerrunden, bei Paargesprächen mit den Psychologen und Co. sowie bei diversen Spielchen aus dem Bereich Beziehungsarbeit beweisen.
Was ihr habt, das wollen wir alle.
Auch Gruppengespräche gehören dazu. „Probleme in einer Gruppe anzusprechen, lindert Scham und Isolation, fördert auch, das eigenen Selbstbild zu erweitern. Und hier kann die Gruppe aktiv werden und unterstützend sein“, sagt Paartherapeutin Beate Quinn.
Indes: Beim Ü60-Pärchen, Maren und Frank, geht nichts, es gibt aufwühlende Situationen für Frank. Bei Lina und Daniel – da läuft es gut, gemeinsame Yoga-Übungen passen für beide. Insgesamt gibt es nun intimere Partnerübungen, zum Teil in der Sauna, aber „alles nicht sexuell besetzt“.
Paare tauchen bei Übungen in die Kindheit ein, schließlich ist der Mensch in gewisser Weise auch die Summe der Erfahrung. So wünscht sich Julia, dass ihr Blind-Date-Ehemann doch wie der Opa sein möge. Generell geht die Regie respektvoll mit dieser Thematik um, niemand wird vorgeführt…
Wie auch immer: Frank und Marens Kommunikationsprobleme sind offensichtlich unüberwindbar. Oder sagen wir es platt: Das läuft nicht mit den beiden. Frank reist ab. Diese Ehe ist schon mal gescheitert …
Hochzeit auf den ersten Blick: „Was ihr habt, das wollen wir alle“
Endlich dann – ab Minute 49 kommt dann das Positiv-Beispiel: Unsere Sarah und der Martin rocken das „Sozialexperiment“, wie es bei der Doku heißt: „Sie genießen ihre Liebe.“

Marshmallows braten sie am Lagerfeuer und Sarah isst sogar das angekokelte Marshmallow von Martin. Aneinander gekuschelt trotzen sie dem einsetzenden Regen. Und natürlich gibt’s Küsschen und romantische Musik. „Mit Sarah am Feuer. Richtig schön, trotz Regen.“ Sie sprechen vom Wir.
Und beim Sozialexperiment am Fuße des Wilden Kaisers läuft das eine oder andere auch getrennt: Einen Wellness-Tag gibt es für die Frauen und einen Mann vom Männerpärchen und die übrigen Herren machen eine Wanderung. Die Erkenntnis für alle: Trotz Blind-Date-Heirat muss man den anderen noch erobern.
Dabei geben sich alle Mühe. Sarahs Martin jedenfalls fühlt sich „als Ehemann“. Von vornherein sei man sich nicht fremd gewesen, die Beziehung habe sich wie im Zeitraffer entwickelt.
In der Frauenrunde ist unter anderem Distanz Thema: Für unsere Sarah war eine Fernbeziehung „die größte Sorge“. Dass Martin zu ihr ziehen will, das hat sie „extrem beeindruckt“.
Man trifft sich noch in großer Runde zum Abendessen. Die Paare sprechen übereinander und die Experten sind dabei. Alle müssen nochmal erzählen.
Es gibt Liebesgeständnisse und Enttäuschungen. Sarah bewundert den Mut des Männerpärchens, sie bewundert, dass andere sich kritisieren könnten, was ihr schwerfalle. Die anderen hingegen sind voll der Bewunderung für Sarah und Martin. „Was ihr habt, das wollen wir alle“, sagt Marc.








