Jerrick & Bürgergeld: So viel verdient er wirklich nebenher – Schockiert das Amt?

„Hartz und herzlich“: Jerik wagt den Neustart – Bürgergeldempfänger bekommt Aussicht auf neuen Job

Er hat schwere Zeiten hinter sich, doch jetzt scheint es endlich aufwärtszugehen. Jerik, bekannt aus der RTLZWEI-Dokusoap „Hartz und herzlich – Tag für Tag“, hat sich nach zwei Jahren Obdachlosigkeit zurück ins Leben gekämpft – und steht nun vor einem echten Neuanfang.

Vom Straßenleben in die eigene Wohnung

Der Mannheimer spricht in der neuen Folge offen über seine Vergangenheit. Nach langen Monaten ohne festen Wohnsitz hat er endlich wieder ein Dach über dem Kopf – eine kleine Wohnung, die er als seinen „sicheren Hafen“ bezeichnet. „Hier kann ich endlich zur Ruhe kommen“, sagt er vor laufender Kamera.

Doch Jerik will nicht nur ankommen, er will wieder auf eigenen Beinen stehen. „Untätig bleiben ist nichts für mich“, erklärt er entschlossen.

Aussicht auf einen Minijob

Seine Bemühungen scheinen sich nun auszuzahlen. Nach einem Gespräch mit einem bekannten Getränkelieferanten steht Jerik die Tür zu einem Minijob im Lager offen. Die Arbeit wäre sein erster Schritt zurück in die berufliche Normalität – und für den 30-Jährigen ein wichtiger Meilenstein.

„Ich freue mich über die Chance“, sagt er. „Ich bin motiviert, was Neues zu machen und zu zeigen, dass ich’s kann.“ Eine Vollzeitstelle kommt für ihn aktuell noch nicht infrage, da er parallel eine Maßnahme des Jobcenters absolviert. Diese will er auf keinen Fall abbrechen, weil sie ihm hilft, langfristig wieder Fuß zu fassen.

500 Euro im Monat – und Hoffnung auf mehr

Jerik spricht ungewöhnlich offen über seine finanzielle Lage. Rund 500 Euro stehen ihm derzeit monatlich zur Verfügung. Für viele kaum vorstellbar – für ihn aber eine Basis, mit der er umzugehen gelernt hat. „Ich komm damit klar“, sagt er selbstbewusst. „Ich werd am Monatsende nicht leiden müssen.“

Wie viel er durch den neuen Job zusätzlich verdienen wird, steht noch nicht fest. Die genaue Summe erfährt er erst, wenn der Vertrag unterschrieben ist. Sorgen macht er sich trotzdem keine. „Ein paar extra Hunderter sind völlig in Ordnung“, meint er mit einem Lächeln.

Vom Stillstand zur Zuversicht

Für Jerik steht fest: Er will nicht mehr zurück in alte Muster. Stattdessen setzt er auf Struktur, Verantwortung und kleine, aber beständige Schritte. Sein Ziel ist klar – weg von der Abhängigkeit, hin zur Eigenständigkeit.

Die Zuschauer erleben in der Doku einen Mann, der nicht jammert, sondern handelt. „Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe“, sagt er. „Aber natürlich will ich irgendwann mehr – für mich und mein Leben.“

Ein Beispiel für neue Chancen

Jeriks Geschichte zeigt, dass auch im Bürgergeld-System Aufstieg möglich ist – wenn Wille und Unterstützung zusammenkommen. Sein Fall ist ein seltener Lichtblick in einer Sendung, die oft von Konflikten, Stillstand und Perspektivlosigkeit geprägt ist.

Wie sich Jeriks Neuanfang weiterentwickelt und ob er den Minijob tatsächlich bekommt, zeigt „Hartz und herzlich – Tag für Tag“ in den kommenden Wochen bei RTLZWEI.

Für Jerik bedeutet dieser Schritt mehr als nur Geld: Es ist der Beginn eines Lebens, das er endlich selbst gestalten will.

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