Keine Hebamme? 😨 Sarafina macht sich Sorgen! ​🥺 | Die Wollnys
Sarafina und Peter Wollny erleben turbulente Tage, denn in nur fünf Monaten erwarten die beiden ihre Zwillinge – und trotz aller Vorfreude fehlt ihnen noch eine passende Hebamme.
Beim Schwangerschaftsshooting herrscht eigentlich gute Stimmung, doch Sarafina kann ihre Sorgen kaum verbergen.

Sie fürchtet, dass die Chemie mit der empfohlenen Hebamme nicht stimmen könnte. Besonders, weil ihre Mutter Silvia – sonst immer die wichtigste Stütze – beim bevorstehenden Termin nicht dabei ist.
Für Sarafina fühlt es sich an, als müsste die Hebamme in Silvias Rolle schlüpfen und ihr die Sicherheit geben, die sie von ihrer Mutter gewohnt ist.
Während Peter optimistisch bleibt und versucht, seine Frau zu beruhigen, wird Sarafina von ihrer zunehmenden Vergesslichkeit geplagt.
Die sogenannte „Schwangerschaftsdemenz“ sorgt dafür, dass sie ständig Dinge verlegt – vom Mutterpass bis zum Handy. Peter nimmt es mit Humor und Geduld, auch wenn es im Alltag zu kleinen Chaosmomenten kommt.
Am nächsten Morgen steht der entscheidende Termin an. Die Fahrt zur Hebamme verläuft ungewöhnlich still: Peter bleibt gelassen, Sarafina dafür umso nervöser.
Doch die Sorgen verfliegen schnell, als sie Hebamme Ursula kennenlernen. Die erfahrene Fachfrau wirkt warm, ruhig und kompetent – genau das, was die werdenden Eltern sich erhofft hatten.
Ursula erklärt ihre Arbeitsweise, die sich durch viel „Handarbeit“, Tastuntersuchungen und genaue Beobachtung auszeichnet.
Für Sarafina ist es ein völlig neues Gefühl, die Babys körperlich zu spüren, während die Hebamme Rücken, Lage und Bewegungen der Zwillinge ertastet.
Das anschließende Abhören der Herztöne wird für beide Eltern ein emotionaler Moment – ein vertrauter, aber immer wieder überwältigender Beweis dafür, dass zwei kleine Leben in Sarafina heranwachsen.
Die Hebamme misst zudem den Symphysen-Fundus-Abstand und erklärt, wie dieser Wert bei Zwillingen zu interpretieren ist. Für Sarafina sind diese Untersuchungen beruhigend, für Peter ein weiterer Schritt in Richtung Realität. Beide fühlen sich sichtbar wohl und verstanden.
Nach der Untersuchung nutzt Sarafina die Gelegenheit, um Ursula ihre vielen Fragen zu stellen – vom Zeitpunkt der ersten spürbaren Kindsbewegungen bis zum Umgang mit Wassereinlagerungen. Ursula antwortet geduldig, offen und ohne Umschweife.
Ihre praktischen Tipps, wie kühlende Fußbäder oder klare Erklärungen zur Schwangerschaftsdemenz, stärken Sarafinas Vertrauen weiter.
Am Ende des Termins sind alle Sorgen wie weggeblasen. Die Zwillinge entwickeln sich gut, die Chemie mit Ursula stimmt – und Sarafina und Peter verlassen die Praxis erleichtert und glücklich.




