Silvia auf 180! 😡​ Lavinia weigert sich zu arbeiten! 😱​ | Die Wollnys
„Ich will einfach nur chillen“ – Lavinia sorgt für Chaos nach Schulabschluss
Für Silvia beginnt der neue Lebensabschnitt ihrer Tochter Lavinia alles andere als entspannt.
Während viele Jugendliche nach dem Schulabschluss voller Tatendrang in Richtung Ausbildung oder Job starten, entscheidet sich die 17-Jährige erst einmal für etwas ganz anderes: Chillen. Und zwar rund um die Uhr.
Schon morgens kracht es zwischen Mutter und Tochter. Silvias Geduld ist am Ende, als sie sieht, wie Lavinia im Bett liegt, Musik hört und ihr Zimmer aussieht, als wäre ein Wirbelsturm hindurchgezogen. Während Silvia versucht, Verantwortung einzufordern, blockt Lavinia ab.

Sie habe schließlich Schule geschafft, die Ausbildung beginne erst in ein paar Monaten – warum also nicht einfach die freie Zeit genießen?
Für Silvia ist das unverständlich. Sie organisiert kurzerhand einen Aushilfsjob im Baumarkt – eine Chance, die Lavinia weder begeistert noch freiwillig annimmt. Als die Mutter ihr die „guten Neuigkeiten“ mitteilt, reagiert Lavinia genervt. Statt Freude gibt es Widerstand.
Arbeiten bedeutet schließlich weniger Freizeit. Und genau darauf hat sie absolut keine Lust.
Trotzdem steht Lavinia am nächsten Tag im Baumarkt. Christoph, der Filialleiter und ein Freund der Familie, nimmt sie unter seine Fittiche.
Geduldig erklärt er ihr die Grundlagen: Ware einräumen, Kunden freundlich begrüßen, Retouren sortieren, Regale ordnen, Arbeitskleidung falten. Eigentlich einfache Aufgaben – doch Lavinia wirkt lustlos, ständig abgelenkt und greift immer wieder zum Handy.
Christoph bleibt ruhig, motiviert sie, erklärt Abläufe mehrfach und lobt sie sogar vorsichtig. Er sieht Potenzial, merkt aber auch schnell: An Lavinias Einstellung muss dringend gearbeitet werden.
Zwar erledigt sie ihre Aufgaben, doch Begeisterung sieht anders aus. Besonders das Kehren des Bodens sorgt für Unmut. Lavinia findet es „unnötig“, schließlich könne man vom Boden essen, so sauber sei alles bereits.
Nach Feierabend ist sie erleichtert – endlich zurück zur Freundin Lara, endlich wieder chillen.
Doch am nächsten Tag eskaliert die Situation.
Silvia rechnet fest damit, dass Lavinia erneut im Baumarkt arbeitet. Als Familienmitglieder dort Material holen wollen, fragen sie sogar nach ihr – doch Lavinia ist nicht erschienen. Keine Abmeldung, keine Erklärung. Einfach verschwunden.
Für Silvia ist das ein Schock.
Sie ruft Lavinia an und erfährt: Die Tochter sitzt entspannt auf dem Spielplatz.
Nicht auf der Arbeit. Nicht unterwegs dorthin. Sondern chillend mit dem Handy in der Hand.
Silvia platzt der Kragen. Sie fühlt sich bloamiert – beim Arbeitgeber, bei der Familie und vor allem als Mutter. Lavinia hingegen sieht das Problem nicht. Der Job habe ihr nicht gefallen, also sei sie eben nicht hingegangen.
Für Silvia ist das respektlos.
„Jeder fängt klein an“, versucht sie zu erklären. „Man muss sich hocharbeiten.“ Doch Lavinia blockt ab. Putzen, kehren, Regale sortieren – für sie alles „Sklavenarbeit“. Sie legt sogar einfach auf, während ihre Mutter noch spricht.
Die Fronten sind verhärtet.

Silvia ist enttäuscht, verletzt und vor allem besorgt. Sie hatte gehofft, dass dieser Job Lavinia helfen würde, Verantwortung zu lernen – vielleicht sogar Motivation für den Führerschein zu entwickeln, den sie nur finanzieren wollte, wenn Lavinia selbst Einsatz zeigt.
Stattdessen steht sie nun vor einer Tochter, die jede Hilfe ausschlägt.
Am Ende bleibt vor allem eine große Angst: Dass Lavinia ihre Chancen verspielt. Dass sie die Unterstützung nicht erkennt, die sie bekommt. Dass sie den Ernst des Lebens zu spät begreift.
„Nicht jeder bekommt diese Möglichkeiten“, sagt Silvia. „Und ich habe Angst, dass Lavinia alles einfach wegwirft.“
Ob Lavinia noch die Kurve bekommt – oder weiter auf „Chill-Modus“ bleibt – steht in den Sternen.




