Völlig vermüllt? So sieht „Hartz und herzlich“-Sandras Haus jetzt aus

Unter den Zuschauern der RTLZWEI-Sozialdoku „Hartz und herzlich“ hat die arbeitslose Sandra nur wenig Fürsprecher.

Die sechsfache Mutter hatte noch nie einen Job, doch dank ihres Mannes konnte sie sich ein Eigenheim leisten. Viele vermuteten, dass die als unordentlich verschriene 42-Jährige ihr neues Zuhause bald wieder so ins Chaos stürzen würde, wie die alte Wohnung.

Sandra steht bei hartz und herzlich überfordert in ihrem haus vor ihren aufgetürmten Habseligkeiten.
Sandra steht überfordert vor ihren aufgetürmten Habseligkeiten. © Screenshot / RTLZWEI

Nun ist es inzwischen einige Monate her, dass Sandra Rostock verlassen und ihr eigenes Haus bezogen hat. Bei „Hartz und herzlich“ zeigt sie aber weiterhin ihr Leben – und die Schandflecken in ihren vier Wänden. Lachend führt sie das Kamerateam zu den Bergen von Mülltüten, Kartons und Ramsch.

Nachdem „Hartz und herzlich“-Sandra in Haus gezogen ist: Chaos im Kinderzimmer

Sandra und ihre Familie haben innerhalb weniger Monate das Haus und den Garten ins Chaos gestürzt – sogar die Nachbarn sollen sich schon über die „Hartz und herzlich“-Protagonisten beschwert haben. Doch die sechsfache Mutter wirkt nicht, als sei es ihr unangenehm. Beim Werkeln in Svenjas Einliegerwohnung kommen sonst versteckte Ecken zum Vorschein: „Die Ecke wird irgendwann in Angriff genommen.“

Sie habe bisher einfach keinen Platz für die vielen Sachen gefunden. Darunter sind ein Geweih, Stofftiere, Bastel- und Nähutensilien und Tüten ohne Ende.

„Wenn es erst in drei Jahren fertig wird, ist auch egal“, erklärt die Ex-Bürgergeld-Empfängerin, die bei „Hartz und herzlich“ schon lang für ihre Unordnung bekannt ist.

Dass Sandras Schand-Berg im Zimmer ihrer Tochter Svenja ist, findet sie in Ordnung. Die Ex-Rostockerin hat kaum Verständnis dafür, dass es die Teenagerin stören könnte.

„Und wenn sie sagt: ‚Mama, zieh den Finger und räum den Scheiß raus‘, dann sage ich: ‚Kind, zieh den Finger, hilf mir.‘“

Zwar hat Svenja eigentlich nichts mit dem Ramsch der sechsfachen Mutter zu tun, aufräumen soll sie ihn trotzdem.

„Hartz und herzlich“ -Sandras haus in ostfriesland sieht schon nach wenigen Monaten chaotisch aus: In einem Eck stapeln sich Mülltüten, Taschen und Krimskrams
Seit Monaten ist in Svenjas Zimmer ein Berg mit Sandras Sachen. Wegräumen will sie es vorerst nicht. © Screenshot / RTLZWEI

Sandra fällt den RTLZWEI-Zuschauern immer wieder negativ auf: Sie unterstellen ihr fehlende Fürsorge für die Kinder – auch das Jugendamt attestierte „Hartz und herzlich“-Sandra Überforderung –, aber auch eine unordentliche, chaotische und allgemein mangelhafte Haushaltsführung.

„Die hockt nur rum und trägt jeden Tag die gleichen verschwitzten Klamotten“, kommentieren sie auf Facebook.

Auch in der Küche, die deutlich größer ist als die, die die Familie in ihrer Rostocker Wohnung hatte, ist unter Bergen von Utensilien und Taschen fast nicht mehr zu sehen.

Im Garten sorgten Sandra und ihr Nachwuchs für Chaos, Nachbarn berichten von Müllhaufen auf dem gesamten Grundstück. Ob das stimmt, ist allerdings nicht überprüfbar.

 

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