Von Bürgergeld-Empfängerin zur Businessfrau – „Hartz und herzlich“-Cindy hat`s geschafft

Seit Cindy Rostock verlassen hat, geht es bergauf. Die 25-jährige „Hartz und herzlich“-Protagonistin zog zu ihrem Freund Ossi nach Ostfriesland und suchte sich Arbeit auf einem Rummel.

Als Schaustellerin verdiente sie ihr Geld und mietete und renovierte nebenher noch ein Haus an. Plötzlich war Schluss mit Bürgergeld, Amtsbesuchen und Stress mit dem Jobcenter. Jetzt ist sie noch einen Schritt weiter: Sie ist selbstständig.

Hartz und herzlich Cindy freut sich: Ihr Business ist auf dem besten Weg, erfolgreich zu werden.
Cindy freut sich: Ihr Business ist auf dem besten Weg, erfolgreich zu werden. © Screenshot / RTLZWEI / RTL+

Auf TikTok verkauft die „Hartz und herzlich“-Protagonistin mit ihrem Partner sogenannte Mystery-Pakete an Follower, in diesen befinden sich B-Ware, Retouren und aus dem Sortiment gestrichene Produkte.

Diese kauft das Paar für wenig Geld palettenweise an und versteigert die Sachen dann in Livestreams. „Wir haben schon über 300 Kunden!“, berichtet Cindy und verrät auch, was sie verdient.

„Hartz und herzlich“-Cindy verkauft B-Ware in TikTok-Livestreams

Bei einem Besuch nennt „Hartz und herzlich“-Cindy ihre Mutter Sandra faul und erklärt, wie sie sich von zuhause aus ihr eigenes Busniess aufgebaut hat.

„Wir nennen uns ‚Ostfriesen Mystery‘“, berichtet sie und erklärt, wie die Auktionen funktionieren: „Das ist jetzt so ein Paket, das fangen wir bei 20 Euro an. Dann kommt das hier in die Mitte vom Tisch […] und dann können die Leute sich hochbieten.“

„Ich mache das jetzt seit über einem Monat“, meint die 25-Jährige stolz, „es läuft gut!“ Finanziell gesehen rechne sich das Geschäft allerdings bisher nicht: „Wir kommen immer auf Null, wenn wir unsere Paletten bestellen.“

Trotzdem bleibt die zweifache Mutter positiv. „Das dauert noch, das muss sich erst einmal alles einfinden, alles einfügen“, hofft sie.

Zu ihrer Business-Idee kam Cindy auf skurrile Weise: Eigentlich wollte sie ihren eigenen Krempel, den sie selbst bei anderen TikTokern in Mystery-Paketen kaufte.

„Es kamen dann irgendwann 20 Pakete, große Pakete“, erzählt sie von ihren und Ossis ausufernden Käufen, „und wir brauchen die meisten Sachen gar nicht.“

„Dann haut mein Mann irgendwann raus: ‚Ja, lass uns doch auch über TikTok Mystery-Pakete verkaufen‘“, erklärt die 25‑Jährige lachend.

Sie und ihr Partner entwickelten die Business-Idee also aus dem Wunsch heraus, Ware, die sie nicht brauchen, an andere weiterzuverkaufen. Bisher scheint das Geschäftsmodell auf dem besten Weg zum Erfolg zu sein – aber wie geht es weiter?

 

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